FPÖ: Kickl: Eurokraten-Propaganda im ORF voll angelaufen

Einzige starke Opposition wird in der ZiB 2 und bei der "Wahlfahrt" ausgegrenzt

Wien (OTS) - "Die gestrige Fragestunde, die die beiden EU-Bonzen Schulz und Juncker öffentlich-rechtlichen Journalisten aus Deutschland und Österreich gewährten, drückt sehr gut die Haltung der zwangsfinanzierten Medien gegenüber den Brüsseler Eurokraten aus: Sie besteht in bedingungsloser Ergebenheit." - So fasst FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die unnötigerweise im ORF ausgestrahlte Diskussion mit zwei in Österreich inexistenten Politikern, die gerne EU-Kommissionspräsident wären, zusammen. Dass die beiden dennoch kaum ein Fettnäpfchen ausgelassen hätten, stelle die Abgehobenheit der Brüssel-Politiker einmal mehr unter Beweis. "Immerhin wissen wir jetzt, dass sowohl Rote und Schwarze in Europa weiter am Beitritt der Türkei festhalten und dass die EU die Sanktionen gegen Russland durchziehen will, auch wenn dadurch bei uns Arbeitsplätze verloren gehen und das Gas massiv teurer wird", so Kickl.

Für den freiheitlichen EU-Wahlkampfleiter ist diese Eurokraten-Show jedoch nur eines vieler Symptome der völlig einseitigen Programmgestaltung des ORF zur bevorstehenden EU-Wahl, und er nennt weitere: "Die FPÖ hat sich den seltsamen Zweier-Diskussionen in der ZiB 2 aus gutem Grund verweigert. Das Angebot des ORF, mit dem Obskuranten Stadler zu diskutieren, ist ein Affront. Es gibt vier Parteien, die derzeit im Europäischen Parlament vertreten sind und dafür auch heuer wieder kandidieren. Zudem kämpft die FPÖ laut Umfragen um Platz eins. Es ist daher nicht ansatzweise nachvollziehbar, dass der rote Freund mit schwarzen Karas und die grüne Lunacek mit der pinken Mlinar diskutiert, während unser Spitzenkandidat Harald Vilimsky zur Gruppe der Chancenlosen abgeschoben werden sollte", so Kickl.

Es ist dies jedoch nicht das letzte Manöver des in seinen Gremien erneut nach rot-schwarzem Proporz besetzten Staatsfunks. "Auch die ORF-Wahlfahrt verfolgt diese Tendenz. Von Hanno Settele werden die europäischen Freunde der SPÖ, der ÖVP, der Grünen, der Neos sowie der Splittergruppen von Ewald Stadler und Martin Ehrenhauser durchs Land kutschiert", klärt Kickl die Verbindungen der "Wahlfahrer" auf. Er ortet einen klaren Missbrauch öffentlich-rechtlicher Medienmacht für offene EU-Propaganda und zur Unterdrückung der einzig starken EU-kritischen Opposition. "Offenbar weiß der ORF, dass die rot-schwarze Geldverschwendungspolitik in Brüssel und Wien ihm auch die Fortsetzung des Zwangsgebührensystems sichert und gestaltet sein Programm entsprechend", vermutet Kickl.

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