Faymann/Darabos zum Tod von Sepp Wille: "Verlieren einen verdienten Sozialdemokraten und engagierten Kämpfer für Arbeitnehmerrechte"

Gesamte sozialdemokratische Familie trauert um ehemaligen SPÖ-Klubobmann und Gewerkschafter - Experte für Wirtschafts- und Sozialfragen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Vorsitzender, Bundeskanzler Werner Faymann und SPÖ-Bundegeschäftsführer Norbert Darabos sind tief betroffen über das Ableben von Sepp Wille. "Mit Sepp Wille verlieren wir einen großen Sozialdemokraten, einen ebenso verlässlichen wie umsichtigen Klubobmann und auch einen engagierten Kämpfer für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern", sagten Faymann und Darabos heute, Donnerstag. Als langjähriger Nationalratsabgeordneter und Klubobmann habe sich Sepp Wille "mit seinem großen Einsatz, seiner Kompetenz und Menschenkenntnis viel Anerkennung weit über die Parteigrenzen hinaus verschafft und sich als Experte für Wirtschafts-und Sozialfragen etabliert", betonte Darabos. Bundeskanzler Faymann unterstrich, dass Sepp Wille "immer auf der richtigen Seite gestanden ist - auf der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihrer Rechte. Mit seinem fortwährenden Einsatz für die Rechte der Arbeitnehmer ist Sepp Wille stets ein Vorbild für uns gewesen - und wird das auch bleiben", sagte Faymann, der unterstrich, dass die gesamte sozialdemokratische Familie um Sepp Wille trauert. ****

Sepp Wille wurde 1926 in Landeck geboren. Nach Absolvierung der Pflichtschule begann er eine Mechanikerlehre und wurde später Werkmeister. Im Jahr 1957 trat er in die Dienste des ÖGB, Sepp Wille war u.a. von 1965 bis 1968 Redakteur des ÖGB-Jahrbuchs und von 1961 bis 1972 leitender Redakteur der Zeitschrift "Welt der Arbeit". Von 1965 bis 1980 war Wille Zentralsekretär der Gewerkschaft Metall-Bergbau-Energie, 1980 wurde er geschäftsführender Vorsitzender und Vorsitzender der Gewerkschaft Metall-Bergbau-Energie. Zwischen 1971 und 1986 fungierte Sepp Wille als SPÖ-Nationalratsabgeordneter und war ab 1983 SPÖ-Klubobmann. (Schluss) mb/up

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