Schmuckenschlager: Studie bestätigt negative Effekte der Sektsteuer

Weinbauverband betont: Steuer gefährdet Arbeitsplätze

Wien (OTS) - Was bereits vor der Wiedereinführung der Schaumwein-beziehungsweise Sektsteuer klar ausgesprochen wurde, bestätigt nun eine vom Sekthersteller Schlumberger in Auftrag gegebene Studie, die im heutigen Kurier veröffentlicht wurde: Die Steuer bringt dem Budget keine Mehreinnahmen, belastet aber die heimische Sektproduktion massiv und gefährdet Arbeitsplätze. "Vor diesen Auswirkungen wurde vor der Wiedereinführung deutlich gewarnt. Ich hoffe, dass dies nun ernst genommen wird", so der Präsident des österreichischen Weinbauverbandes, Johannes Schmuckenschlager.

Der österreichische Weinbauverband befürchtet sonst eine ähnliche Situation wie vor dem Jahr 2004, als der heimische Schaumwein aufgrund der Steuer massiv Marktanteile verloren hatte. Die Sektproduktion würde in kurzer Zeit in Länder abwandern, in denen keine Steuer auf dieses Produkt eingehoben wird, und dies ist praktisch bei allen weinbautreibenden Nachbarn der Fall. Vor allem die Regionen des nördlichen Weinviertels und des Burgenlandes, die sich mit der Spezialisierung auf Sektgrundweine ein tragfähiges Standbein entwickelt haben, wären von der Produktionsabwanderung betroffen. Schon jetzt bestätigt die Studie eine deutliche Verschiebung von österreichischen zu billigeren, internationalen Produkten.

"Dass aus der Sektsteuer so gut wie keine Einnahmen für den Staatshaushalt zu erwarten sind, wird in der Studie mit klaren Berechnungen dargestellt und führt die Steuer somit ad absurdum", so Schmuckenschlager abschließend.
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