Bildung - Grossmann: FPÖ will Ungleichheiten weiter verfestigen

Richtiger Vorstoß der Bildungsministerin in Sachen indexbasierte Schulfinanzierung

Wien (OTS/SK) - "Bildung ist der Schlüssel, um an der Gesellschaft gleichberechtigt teilhaben und die Chancen des Lebens bestmöglich nutzen zu können. Unsere Bildungseinrichtungen sollen der Chancengerechtigkeit dienen und nicht dazu, Ungleichheiten noch weiter zu verfestigen, wie die FPÖ das will", stellte SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann zu den jüngsten Aussagen von FPÖ-Bildungssprecher Rosenkranz klar. Deshalb gehe der Vorstoß vom Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek genau in die richtige Richtung. "Wo es soziale und sprachliche Probleme gibt, braucht es mehr Unterstützung. Bildungsnachteile müssen ausgeglichen werden", sagte Grossmann heute, Mittwoch, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die Ressourcen müssen gezielt dorthin gelenkt werden, wo sie am dringendsten gebraucht werden. "Bildung darf nicht vererbt werden, sondern ist ein Grundrecht für alle und die Lebensader für unsere Gesellschaft und Wirtschaft". Klar sei auch, dass Begabtenförderung nicht zu kurz kommen soll, aber um Begabungen überhaupt erkennen zu können, müssen oft erst sprachliche und soziale Barrieren abgebaut werden. "Wenn wir Kinder im Stich lassen, deren Eltern, aus welchen Gründen auch immer, nicht in der Lage sind, sie zu fördern, verlieren wir eine ganze Generation", so Grossmann. (Schluss) mb/sl/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0005