Angewandte veranstaltet Performancefestival OPEN mit Marina Abramovic

Wien (OTS) - Die Universität für angewandte Kunst Wien hat mit dem Performancefestival OPEN - Look what's coming across the grass! eine Veranstaltung ins Leben gerufen, die die Begegnung der Performance der darstellenden und der bildenden Kunst in den Mittelpunkt rückt. Unter der künstlerischen Leitung von Peter Kozek und Brigitte Wilfing wurde ein Konzept aus Performances, Lectures, Installationen, Wildem Reden und Konzerten erarbeitet, in dem die Lecture von Marina Abramovic einen Höhepunkt bildet.

Die mitwirkenden KünstlerInnen, die zum großen Teil mit der Angewandten verbunden sind, wollen neue Denkräume eröffnen. Denkräume, die sowohl die unterschiedlichen theoretischen Betrachtungsmöglichkeiten von Performance der darstellenden und der bildenden Kunst als auch die praktischen Präsentations-, Arbeits- und Produktionsweisen dieser beiden Felder beleuchten.

Die Musealisierung der Performance, die Öffnung der Institutionen und der repräsentativen Orte der Kunst für das Vergängliche wirft Fragen auf: Wo findet Kunst zukünftig statt? Wie sieht das Museum der Zukunft aus? Was kann Performance sein?

Aus Sicht der KünstlerInnen befindet sich die Performance dann an ihrem potentiellen Ort, wenn sich eine Welt öffnet, in der das Offene sich darstellt.

DATUM: Samstag, 10. Mai 2014
ZEIT: ab 16.00 Uhr, Eröffnung um 17.30 Uhr
ORT: Die Angewandte im MQ, mumok, Hofstallung, 1070 Wien
PROGRAMM: www.dieangewandte.at

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Presseakkreditierung an anja.seipenbusch@uni-ak.ac.at, T: 0664-450 39 15.

Kurzbiografien:

Marina Abramovic

Seit Anfang ihrer Karriere im Belgrad der frühen 1970er Jahre leistet Marina Abramovic Pionierarbeit für die Performance als visuelle Kunstform indem sie einige der bedeutendsten Beiträge dafür schuf. Der Körper ist ihr fortwährend zugleich Subjekt und Medium. In Arbeiten, die die einfachen Handlungen des täglichen Lebens ritualisieren, erforscht Abramovic physische und mentale Grenzen. Dabei lotet sie auf der Suche nach emotionaler und spiritueller Transformation Extremzustände wie Schmerz, Erschöpfung und Bedrohung aus.

Peter Kozek

hat 1998-2002 Medienübergreifende Kunst bei Brigitte Kowanz an der Universität für angewandte Kunst Wien sowie 1995-98 Klassischen Gesang bei Annet Zaire in Wien studiert.
Er arbeitet im Bereich Performance und Performative Rauminstallation - seit 2003 gemeinsam mit Thomas Hörl als kozek hörlonski. Zahlreiche Ausstellungen, Performances und Interventionen im öffentlichen Raum im In- und Ausland sowie kuratorische Tätigkeit. Seit 2006 ist er Lehrender in der Transmedialen Kunst I Brigitte Kowanz - für Performance und Raum.

Brigitte Wilfing

initiiert und ist Teil von kollaborativen Projekten in heterogenen Gruppen von KünstlerInnen und TheoretikerInnen. Sie arbeitet seit 2011 im Leitungsteam des KünstlerInnennetzwerkes Im_Flieger und ko-leitet seit 2012 gemeinsam mit Peter Kozek Performanceabende der Angewandten I Transmediale Kunst. In ihren Arbeiten verfolgt sie das Interesse an der Choreografie von Bewegung als kinetische Skulptur und der kinästhetisch-sinnlichen Übertragung und Erfahrung in performativ-installativen Räumen. Tanz wird nicht nur als künstlerisches Medium verhandelt, sondern dessen Relevanz für vor allem gesellschaftliche und soziale Kontexte greift direkt in die Produktions- und Arbeitsweise ein.

Rückfragen & Kontakt:

Universität für angewandte Kunst Wien
Anja Seipenbusch-Hufschmied (Leitung PR & Kommunikation)
Elisabeth Falkensteiner
Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien
T: (01) 711 33 DW 2160
MT: 0664-450 39 15
Anja.seipenbusch@uni-ak.ac.at
Elisabeth.falkensteiner@uni-ak.ac.at
www.dieangewandte.at

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