FPÖ-Haider: Studie unterstützt FPÖ-Nein zur Schaumweinsteuer

"Die Schaumweinsteuer bringt dem Staat nichts und muss sofort wieder abgeschafft werden."

Wien (OTS) - "Was wir schon von Anfang an gesagt haben, ist nun durch eine Studie belegt: Die Sektsteuer bringt dem österreichischen Staat keine Mehreinnahmen, sondern schadet nur unseren heimischen Unternehmen", zeigt sich NAbg. Mag. Roman Haider, FPÖ-Tourismussprecher und Vorsitzender des parlamentarischen Tourismusausschusses, in seiner Kritik an der Wiedereinführung der Schaumweinsteuer bestätigt.

Die aktuelle - von der Sektkellerei Schlumberger beauftragte - Studie zeige nun, was für einen Unsinn die Sektsteuer darstelle. Nicht nur, dass die Erwartungen der Regierung, wieviel Geld in die Staatskassa gespült werde, wieder einmal blanker Unsinn seien und die tatsächlichen Beträge weit unter den angenommenen Zahlen lägen, müssten den geringeren Einnahmen auch die drohenden Jobverluste und der Konsumrückgang gegengerechnet werden. Die Konsumenten würden auf den billigeren Prosecco aus dem Ausland ausweichen. So sei die heimische Sektwirtschaft in Gefahr, führt Haider aus.

"Übrig bleibt ein Bagatellbetrag, mit dem das Budget sicher nicht entlastet wird. Andererseits wird aber die heimische Sektindustrie vor große Probleme gestellt. Hier gibt es dringend Handlungsbedarf, denn wir dürfen uns die Wirtschaft mit einem solchen Unsinn nicht kaputt sparen lassen. Wenn sich aus einer solchen Steuer fiskal- und beschäftigungspolitisch nur Negativeffekte ergeben, dann ist ein solcher Fehler umgehend zu reparieren. Wir Freiheitlichen fordern daher eine sofortige Wiederabschaffung dieser Steuer und werden das auch im Parlament beantragen", so Haider.

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