RfW-BO Krenn: Blum Bonus neu würde betriebliche Ausbildung stärken und dem Facharbeitermangel entgegenwirken!

17.000 Euro jährlich für einen ÜLA-Platz sind Verschwendung öffentlicher Gelder ohne Nutzen für die Wirtschaft!

Wien (OTS/RfW) - "Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften liegt aktuell bei mindestens 14.000 Personen allein im Gewerbe und das obwohl dieser Sektor mit 52.000 Lehrlingen ein Top-Ausbilder ist. Diese Zahl zeigt, dass die Einstellung des Blum Bonus gravierende Auswirkungen hatte und die Maßnahmen des Wirtschaftsminister keine Wirkung gezeigt haben", so die Kritik des RfW-Bundesobmann Bgm. Matthias Krenn.

Bei der Frage des drohenden Fachkräftemangels setze die Regierung bisher lediglich auf Symptom- statt auf Ursachenbekämpfung. Gerade im Bereich der Schulbildung habe man versagt. Es reiche einfach nicht, wenn die rund 30 Prozent der Jugendlichen, die im bestehenden Schulsystem die dringend notwendigen Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen nicht ausreichend erlernt haben, in sündteuren und sinnlosen staatlich gelenkten überbetrieblichen Lehrausbildungsstätten (ÜLAs) geparkt werden, um ihnen dort - völlig an der Realität vorbei - für einen nicht vorhandenen Arbeitsplatzbedarf eine beschämend "primitive Anlehre" aufzubrummen, kritisiert Krenn.

"Ein ÜLA-Platz kostet dem Steuerzahler über 17.000 Euro pro Jahr, ein betrieblicher Lehrling 5.605 Euro pro Jahr. Rund die Hälfte davon zahlen die Unternehmen selbst über den "Pleitefonds". Allein das Steuergeld, das die Regierung Jahr für Jahr in die ÜLAs hineinpumpt, wäre für einen Blum Bonus Neu hundertmal effizienter und besser eingesetzt. Der "alte" Blum Bonus hat mit einem Einsatz von rund hundert Millionen Euro über 12.500 zusätzliche betriebliche Lehrstellen gebracht. Die Einführung eines Blum Bonus Neu würde innerhalb kürzester Zeit die betriebliche Ausbildung stärken und die Heranbildung der notwendigen Fachkräfte garantieren. Mit dieser sinnvollen Maßnahme wäre der Wirtschaft am schnellsten geholfen!" so Krenn, abschließend.

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