FPÖ-Dieringer-Granza: LSR Altersberger macht sich seine Welt, wie sie ihm gefällt

SPÖ "Drüberfahrer-Politik" muss ein Ende haben - Gespräche mit den betroffenen Eltern angekündigt

Klagenfurt (OTS) - "Kärnten Heute ist die beliebteste Informationssendung in unserem Bundesland und sich dann als Präsident des Landesschulrates hinzustellen und mit falschen Informationen zu arbeiten, ist eine absolute Frechheit", so kommentiert die Vizepräsidentin des LSR, Mag. Elisabeth Dieringer-Granza, die live getätigten Aussagen von Rudolf Altersberger im Zusammenhang mit der Schließung der Hauptschule in Hüttenberg.

So spreche Altersberger von zehn Anmeldungen in der ersten Klasse der Hauptschule, das sei allerdings falsch - es sind nämlich 13. "Mit demografischen Problemen ist unser ganzes Land konfrontiert und nicht nur Hüttenberg alleine, da sind wir wieder bei der alles entscheidenden Grundsatzfrage, die unser Land derzeit erschüttert:
Wie viel ist uns Bildung wirklich wert. Die Schönrederei der SPÖ ist von der Bevölkerung schon längst durchschaut worden, denn wenn es dann ans Eingemachte geht, zählt nur das Einsparen auf Kosten der Kinder", betont Dieringer-Granza.

Auch die Aussage, dass eine Hauptschule zu schließen ist, wenn Abteilungsunterricht stattfindet, basiert auf keiner gesetzlichen Grundlage, sondern entspringt nur Altersbergers Gedanken. "Wenn das auch der neue SPÖ Bildungsweg ist, dann sollen sie ihn aber alleine gehen und ich bin gespannt, welchen Aufschrei das in anderen Teilen des Landes hervorruft", so Dieringer-Granza. Altersberger habe auch nicht das Recht für Eltern zu entscheiden, was an Bildungsqualität für sie zumutbar ist und was nicht. Gerade auch deshalb nicht, weil er selbst weder einmal am Standort Hüttenberg war, noch mit den betroffenen Eltern jemals ein Gespräch geführt hat.

"Es wundert mich aus, dass sich Bildungsreferent LH Dr. Peter Kaiser hier nicht zu Wort meldet, denn er will Bildungszentren schaffen. Wenn es dann eines gibt, soll es geschlossen werden, da kennt sich wirklich keiner mehr aus", führt Dieringer Granza aus und kündigt für morgen, 13 Uhr, Gespräche in ihrem Büro mit den betroffenen Eltern an. "Ich nehme es mir nicht heraus, die Bildungsqualität eines Standortes öffentlich und ohne jeglichen Beweis zu kritisieren. Diese Abgehobenheit und soziale Kälte lässt mich erschaudern. Die Schließung des Bildungszentrums Hüttenbergs ist leider zu einem reinen Politikum geworden, dem ich sicher nicht tatenlos zusehen werde", so die Vizepräsidentin abschließend.

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