Philippinen: 6 Monate nach Taifun Haiyan

Der lange Weg der Genesung

Wien (OTS) - Am 8. November 2013 wurden die Kinder auf den Philippinen vom schlimmsten Taifun in der Geschichte ihres Landes heimgesucht. 14 Millionen Menschen in einer der ärmsten Regionen des Landes waren betroffen, davon 5,9 Millionen Kinder. UNICEF startete unmittelbar nach der Katastrophe seine Nothilfeprogramme.

Mit bewährten Partnern, erprobten Hilfsgütern und Experten für Katastrophen konnten Seuchen und Mangelernährung verhindert werden.

"Wir halfen dabei, 80.000 Kinder zu impfen und eine Million Menschen mit Trinkwasser zu versorgen. Wir unterstützten 25.000 traumatisierte Kinder, brachten die Kinder innerhalb kürzester Zeit zurück in die Schule und statteten 470.000 Kinder mit Lernmaterial aus", sagt Lotta Sylwander, Leiterin der UNICEF-Büros auf den Philippinen.

Weitere wichtige Punkte der Nothilfe waren Schulung von Lehrern und Sozialarbeitern im Umgang mit traumatisierten Kindern, Screening von 250.000 Kleinkindern bezüglich Mangelernährung, Einrichtung von Latrinen für 10.000 Menschen, Schulungen für Betreuungspersonal zur Prävention von Kinderhandel und Kindesmissbrauch.

UNICEF unterstützt auch besonders arme Familien finanziell, vor allem Kinderhaushalte, Alleinerzieher und Familien, die sich um kranke Kinder, Kinder mit Behinderungen und Waisenkinder kümmern.

Trotz der intensiven Bemühungen von UNICEF und der erzielten Erfolge gibt es laut Lotta Sylwander noch viel zu tun. "UNICEF arbeitet seit 65 Jahren auf den Philippinen. Wir waren vor Haiyan da und wir werden auch nach Haiyan da sein um die Kinder zu unterstützen." Nun gilt es, langfristige Aufbauarbeit zu leisten, Kinderschutzsysteme zu stärken und weiterhin allen betroffenen Familien zu helfen.

Rückfragen & Kontakt:

Sylvia Trsek
UNICEF Österreich
Tel.: 01/879 21 91-40, trsek@unicef.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | UCE0001