- 06.05.2014, 13:37:47
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Wohlmuth: Pensions-Pläne der NEOS richten sich gegen die Menschen
NEOS bei Pensionen völlig realitätsfern - Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters bringt Arbeitslosigkeit, höhere Abschläge, niedrigere Pensionen und Altersarmut
Utl.: NEOS bei Pensionen völlig realitätsfern - Anhebung des
gesetzlichen Pensionsantrittsalters bringt Arbeitslosigkeit,
höhere Abschläge, niedrigere Pensionen und Altersarmut =
Wien (OTS/SK) - "Wie realitätsfern die NEOS sind, beweist sich auch
in der Pensionsfrage", reagierte Pensionistenverbands-Generalsekretär
Andreas Wohlmuth auf die heutige Forderung der NEOS nach einer
automatischen Koppelung der Lebenserwartung an das Pensionsalter.
Wohlmuth: "Glauben die NEOS wirklich, dass ein 'technisches' Anheben
des Pensionsalters dafür sorgt, dass die Menschen länger arbeiten,
wenn es für sie keine Jobs gibt? Das tatsächliche
Pensionsantrittsalter wird sich nur dann substanziell erhöhen, wenn
wir genügend altersgerechte Jobs für Menschen ab 50 Jahre haben. Die
gibt es nämlich derzeit leider viel zu wenig!" ****
"Die Pläne der NEOS richten sich GEGEN die Menschen", so Wohlmuth
weiter. "Wenn es keine Arbeit für ältere Menschen gibt, wird eine
Anhebung des Pensionsalters zu höheren Abschlägen und damit direkt zu
niedrigen Pensionen und Altersarmut - insbesondere bei Frauen -
führen. Und auch die Arbeitslosigkeit würde steigen", so der
PVÖ-Generalsekretär. Für Wohlmuth stehen die Notwendigkeit und
Dringlichkeit der Beschäftigungsmaßnahmen von Sozialminister
Hundstorfer im Vordergrund. Wohlmuth: "Wir müssen die
Beschäftigungsquoten bei älteren Menschen erhöhen, die Menschen
brauchen Arbeit und keine realitätsfernen Vorschläge der NEOS!"
Entschieden wies Wohlmuth die Kritik der NEOS am geplanten
Pensionsmonitoring zurück: "Das Pensionsmonitoring ist dringend
notwendig, weil wir wissen müssen, warum die älteren Menschen
arbeitslos werden, warum sie frühzeitig in Pension gehen. Wir wollen
detailliert wissen, in welchen Betrieben, in welchen Branchen, in
welchen Betriebsgrößen, in welchen Regionen besonders häufig
Altersarbeitslosigkeit und Frühpensionen vorkommen, um gezielt dort
den Hebel ansetzen zu können", so Wohlmuth, der abschließend fragt:
"Warum sind die NEOS da bloß dagegen?" (Schluss) ah/mp
Rückfragehinweis: Pensionistenverband Österreichs, Mag. Susanne
Vockenhuber, Bakk., Tel.: 01/313 72 31, E-Mail:
[email protected]
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