Europarats-Chef Jagland in ÖSTERREICH: "OSZE-Geiseln wurden gut behandelt"

Generalsekretär des Europarats schildert in ÖSTERREICH Befreiung der OSZE-Geiseln in der Ukraine - Über Rolle Österreichs im Europarat: "Kann Außenminister Kurz nur loben."

Wien (OTS) - "Die Geiseln wurden gut behandelt", versichert Europarats-Generalsekretär Thorbjörn Jagland im Gespräch mit ÖSTERREICH (Montagausgabe). Jagland konnte die gefangenen OSZE-Mitarbeiter am Samstag in Empfang nehmen. Jagland: "Sie waren im Kampfgeschehen, mussten mehrere Nächte auf dem Boden schlafen, aber keiner klagte. Wichtig ist, dass wirklich alle Geiseln freikamen -auch die ukrainischen."

Über den Hintergrund der erfolgreichen Befreiung sagt Jagland: "Es hat auf allen Ebenen große Anstrengungen gegeben. Letztlich habe ich mit Wladimir Lukin Kontakt aufgenommen, Russlands Menschenrechtsbeauftragten. Er ist ein Putin-Freund, hat beste Kontakte. Er schaltete sich ein, das brachte den Erfolg. Die Geiselnehmer verstanden seinen Einsatz wohl als klare Botschaft aus Moskau."

Jagland befindet sich wegen der Europarats-Konferenz der Außenminister in Wien. Über deren Erfolgsaussichten sagt er: "Es wird eine einzigartige Plattform sein, um die Situation in der Ukraine zu diskutieren. Alle sitzen an einem Tisch, auch Russland und die Ukraine. Dass so viele Minister kommen, unterstreicht die Wichtigkeit."

Ausdrücklich hebt Jagland den österreichischen Vorsitz im Europäischen Rat hervor: "Ich kann Außenminister Kurz nur loben. Der Vorsitz Österreichs im Europäischen Rat war einer der aktivsten und erfolgreichsten in den letzten Jahren."

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