Weidenholzer: "Schluss mit der Verunsicherung der älteren Generation durch die NEOS"

SPÖ-Europaabgeordneter erteilt Pensionsvorschlägen der NEOS Absage und fordert Bekenntnis zur staatlichen Pensionsvorsorge

Wien (OTS/SK) - Als "Rezepte von Margaret Thatcher aus den 80ern mit Marketing-Tricks aus den 90ern" bezeichnet SPÖ-EU-Abgeordneter und Vertreter der älteren Generation im EU-Parlament Josef Weidenholzer die Pläne der NEOS für das Pensionssystem. "In der Krise hat sich gezeigt, wohin uns die Versprechungen, die private Vorsorge würde die demographischen Probleme lösen, gebracht haben. Den Banken und Versicherungen ging es um frisches Kapital zum Spekulieren und nicht um die Absicherung der älteren Generation", betont Weidenholzer. Für den Abgeordneten gibt es nur ein Pensionssystem, auf das sich die ältere Generation schon immer verlassen konnte, und das ist die erste Säule, "die staatliche Pension", sagt Weidenholzer am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Für scheinheilig hält Weidenholzer auch die Kritik des ÖVP-Europaabgeordneten Becker. "Seine Kritik ist inhaltlich gut, sie kommt aber mehr als zehn Jahre zu spät. Denn die österreichischen Pensionisten wurden von der Regierung Schüssel in die private Pensionsvorsorge getrieben, unter kräftiger Mitarbeit des jetzigen Seniorenbundobmanns Khol", erinnert Weidenholzer. Für den Europaabgeordneten und Präsidenten der Volkshilfe sind einzig die SozialdemokratInnen immer Garanten dafür gewesen, dass sich die Pensionistinnen und Pensionisten auf das staatliche Pensionssystem verlassen können. (Schluss) bj

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