FSG-Wien: Auch Tafelspitzkönig & Rindfleischpapst muss sich an Arbeitsrecht halten

Plachutta ist leider nur die Spitze des Eisberges

Wien (OTS/FSG) - "Auch Herr Plachutta muss anerkennen, dass wir hier in Österreich in einem Rechtsstaat arbeiten und leben", stellt der Landesgeschäftsführer der FSG-Wien, Gottfried W. Sommer, zu den andauernden Debatten rund um Plachutta fest.++++

Fakt ist: Die Entlassung des Arbeitnehmers war ungerechtfertigt - hat das Gericht festgestellt, auch wenn Zucker widerrechtlich verwendet wurde. Fakt ist auch, dass es sich bei der verbrauchten Menge um ca 50 Gramm handelte und nicht um 500 Gramm, wie von Herrn Plachutta behauptet.
Sommer: "Plachutta bezeichnet sich per Aussendung als österreichisches Traditionsunternehmen von internationalem Ansehen. Dem Ansehen hat er in Wien bereits Schaden zugefügt, allerdings ist der Fall Plachutta leider nur die Spitze eines Eisberges. Und damit meine ich nicht die grüne Beilage!"
Wie die Arbeiterkammer vor wenigen Tagen öffentlich feststellte, sind ungerechtfertigte Entlassungen, wie jene eines Kellners beim Wiener Nobelwirt Plachutta wegen der unerlaubten Verwendung von Staubzucker, keine Seltenheit. Insbesondere im Gastgewerbe und Handel komme es häufig vor, dass MitarbeiterInnen wegen Kleinigkeiten entlassen werden.

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