FPÖ-Doppler: Über 24.000 Strafanzeigen wegen Schwarzarbeit in den letzten drei Jahren

Knapp 69 Millionen Euro Geldstrafen seit 2011

Wien (OTS) - "Die Finanzpolizei hat im Zeitraum 2011 bis 2013 als Ergebnis ihrer Kontrollen zur Bekämpfung von Schwarzarbeit insgesamt 24.524 Strafanträge nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz und dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz bei den Verwaltungsstrafbehörden eingebracht", erklärte der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Rupert Doppler anlässlich einer parlamentarischen Anfragebeantwortung durch den Finanzminister.

Nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz wurde demnach 13.688 Mal ermittelt und nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz 10.836 Mal. Beachtet man nun, dass ein Verstoß gegen das Ausländerbeschäftigungsgesetz auch immer einen Verstoß gegen das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz bedeutet, so wird klar, dass der Schaden durch Schwarzarbeit fast ausschließlich durch Ausländer verursacht wird.

"Branchenbezogene Spitzenreiter sind Beherbergung und Gastronomie mit 8.528 verhängten Verwaltungsstrafen, sowie die Baubranche mit 5.063 verhängten Verwaltungsstrafen", so der Salzburger FPÖ-Mandatar. "Diese Anzeigen brachten dem Staat Einnahmen in Form von Geldstrafen in der Höhe von 68.771.799,-- Euro.

Einerseits ein schönes Körberlgeld in der momentanen finanziellen Lage der Republik, und andererseits wenig, wenn man diese Einnahmen mit dem tatsächlich entstandenen wirtschaftlichen Schaden durch Schwarzarbeit gegenüberstellt", so Doppler abschließend.

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