Stronach/Ertlschweiger: Hypo U-Ausschuss - Blockadepolitik von SPÖ und ÖVP muss endlich aufhören

Wien (OTS) - "Ich werde den Eindruck nicht los, dass viele Abgeordnete der SPÖ und ÖVP in Wahrheit aus der Baubranche kommen. Warum sonst wird in der Frage nach der Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Klärung des Hypo-Debakels seit Wochen so gemauert und betoniert?", stellte Team Stronach Mandatar Rouven Ertlschweiger im Rahmen der Kurzdebatte über die Einsetzung eines Hypo-Untersuchungsausschusses fest und stellte zugleich die Frage an die Regierungsparteien: "Was haben sie zu verbergen? Wovor fürchten sie sich so? Was stimmt mit dieser Baustelle nicht? Welche Leichen haben Sie im Keller versteckt, dass sie sich dermaßen gegen einen Hypo-U-Ausschuss sträuben?"

Jeder Steuerzahler in diesem Land habe sich verdient, dass SPÖ und ÖVP die Aufklärung nicht länger verhindern und, dass die politisch Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Ertlschweiger:
"Hier geht es um die Aufklärung des größten Kriminalfalles der Zweiten Republik. Der öffentliche Druck wird nicht schwächer werden. Im Gegenteil, die Basis formiert sich. Nach dem Vorarlberger und dem Kärntner Landtag sowie den steirischen Landtagsabgeordneten haben sich gestern auch alle im burgenländischen Landtag vertretenen Parteien für die Einsetzung eines U-Ausschusses ausgesprochen."

Was müsse noch passieren, dass die Abgeordneten von SPÖ und ÖVP endlich über ihren Schatten springen und dem Wunsch der Landtage und der Menschen in diesem Land nach völliger politischer Aufklärung Rechnung tragen? "Ich bin wirklich sehr gespannt, wie gerade jene Abgeordneten der SPÖ und der ÖVP aus Vorarlberg, Kärnten, der Steiermark und dem Burgenland hier und heute abstimmen werden? Wie brave Lemminge oder doch wie eigenständig denkende Mandatare?" so Ertlschweiger, der nochmals an die Kollegen von SPÖ und ÖVP im Parlament appellierte: "Leben Sie das freie Mandat, und stimmen Sie heute der Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses zu. Es wäre eine Sternstunde des gelebten Parlamentarismus!"

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