Christian Ragger: Ausdünnung des ländlichen Raumes geht munter weiter

Schließung der Hauptschule Hüttenberg ist Katastrophe für die Gemeinde - SPÖ scheut direktes Gespräch

Klagenfurt (OTS) - "Mit der geplanten Schließung der Hauptschule in Hüttenberg geht die von der SPÖ betriebene Ausdünnung des ländlichen Raumes munter weiter", kommentiert der freiheitliche Landesparteiobmann LR Mag. Christian Ragger das Vorhaben, den Standort im Herbst zu schließen. Derzeit werden in der Hauptschule Hüttenberg 50 Schülerinnen und Schüler in drei Klassen unterrichtet. Für die Gemeinde Hüttenberg komme dies einer Katastrophe gleich. Nicht nur, dass sich durch die Schließung und den dadurch längeren Schulweg nach Klein St. Paul oder Althofen eine zusätzliche Belastung der Eltern und Schüler ergeben würde, nehme man Hüttenberg auch eine wichtige infrastrukturelle Einrichtung. "Stirbt die Schule in einer Gemeinde, stirbt auch die Region, denn junge Familien wandern ab", gibt Ragger zu bedenken.

Die Freiheitlichen sprechen sich klar gegen diese Pläne aus. Hier werde nämlich am falschen Platz gespart. "Bildungsreferent LH Dr. Peter Kaiser ist gefordert, kleine Gemeinden zu unterstützen und die Pläne von Rudolf Altersberger zu verwerfen", führt Ragger aus. Bemerkenswert sei auch, dass sich Altersberger nicht einmal die Mühe gemacht habe, der Hauptschule bzw. den Elternvertretern in Hüttenberg im Vorfeld einen Besuch abzustatten und über für die Gemeinde wesentliche Vorhaben zu berichten bzw. zu beraten.

Es stelle sich die Frage, wo die bildungspolitische Reise der SPÖ enden werde. "Entscheidungen werden im stillen Kämmerlein getroffen und die Eltern vor vollendete Tatsachen gestellt. Weder Diskussionen noch Alternativen werden zugelassen", betont Ragger und erinnert an Zeiten, als die SPÖ nicht an der Macht war. "Da wetterte der heutige Landesschulratspräsident Altersberger gegen jede Schulstandortzusammenlegung und forderte den Rücktritt des damaligen Schulreferenten. Wie sich die Zeiten ändern", so Ragger abschließend.

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