Ottenschläger: Grüne Kritik an nachhaltigen Investitionen unverständlich

Ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Infrastruktur ist wichtigste Grundlage für den Wirtschaftsstandort und die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs

Wien (OTS/ÖVP-PK) - In den Jahren 2014 und 2015 werden rund eine Milliarde Euro bzw. 1,3 Milliarden in die Erhaltung und den Ausbau des hochrangigen Straßennetzes investiert. Davon gehen 60 Prozent in Neubauprojekte und 40 Prozent in bauliche Erhaltung. Dies wird durch die Beiträge der Autofahrerinnen und Autofahrer sowie der Transportwirtschaft ermöglicht. Der notwendige Ausbau der Schieneninfrastruktur ist im Sinne der Nachhaltigkeit nicht von der Hand zu weisen. Durch effizientere Schienennetze auf der Westbahnstrecke hat sich bereits ein deutlicher Anstieg der Fahrgastzahlen gezeigt. Investitionen in den Ausbau der Schieneninfrastruktur können nicht nach simplen betriebswirtschaftlichen Kriterien beurteilt werden. "Externe Effekte solcher Investitionen wie Zeitersparnis, Produktivitätssteigerungen für die Wirtschaft, Reduktion der CO2-Emissionen etc. sind so beträchtlich, dass sie unbedingt mitberücksichtigt werden müssen", so ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Andreas Ottenschläger heute, Mittwoch, anlässlich der heutigen Budgetdebatte zur Ersten Lesung.

"Es ist klar, es geht um viel Geld und wir können über Finanzierungsvarianten diskutieren. Aber das sind sinnvolle Projekte, die auch noch künftigen Generationen zur Verfügung stehen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der Grüne Verkehrssprecher Georg Willi in der heutigen Budgetdebatte massiv den Ausbau der Schieneninfrastruktur kritisiert hat. Vor allem seinem transitgeplagten Heimatland Tirol kommen schließlich solch nachhaltige Projekte zugute" zeigt sich Ottenschläger verwundert über dessen Aussagen, wo doch gerade er ein Interesse an umweltfreundlichem Verkehr haben müsste.

"Uns ist bewusst, dass nach wie vor sehr viele Steuermittel vor allem für Altlasten der ÖBB aufgewendet werden müssen. Es gilt, die ÖBB nachhaltig zukunftsfit zu machen und auf einen betriebswirtschaftlich sinnvollen und wettbewerbsfähigen Kurs zu bringen", meinte Ottenschläger.
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