Karlheinz Töchterle begrüßt gesicherte Finanzierung der Grundlagenforschung und Ausbau der FH-Studienplätze

ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher plädiert für Aufstockung der Universitätsmittel bei Verhandlungen im Herbst

Wien (OTS/ÖVP-PK) - ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Dr. Karlheinz Töchterle begrüßt die gesicherte Finanzierung der Grundlagenforschung und den Ausbau der Studienplätze an den Fachhochschulen. In seiner heutigen Rede anlässlich der Ersten Lesung des Budgets im Nationalrat unterstrich Töchterle vor allem die Planungssicherheit für den Wissenschaftsfonds FWF und die zusätzlichen Mittel für die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW). "Wir sichern damit die Arbeitsplätze vieler Wissenschafterinnen und Wissenschafter, insbesondere auch von jungen, talentierten Menschen, die in den kommenden Jahren mit einer Anstellung im Wissenschafts- und Forschungsbereich rechnen können", so der ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher. In den vergangenen Jahren sei eine solide Basis gelegt worden. Auf ihr aufzubauen sehe er als Pflicht, "insbesondere auch in unserer Verantwortung den Studierenden und Wissenschaftern gegenüber. Diese Investitionen sind wir den Zukunftsfeldern Wissenschaft und Forschung schuldig."

In der heutigen Debatte konstatierte Töchterle in Bezug auf die Wortmeldungen zu Wissenschaft und Forschung teilweise "maßloses Schlechtreden". Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Wissenschafts- und Forschungsbudgets der vergangenen Jahre, die großteils vom Sparkurs ausgenommen und mit Steigerungen bedacht wurden. Konkret nannte der ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher die Hochschulmilliarde, die trotz eines Konsolidierungspakets von über 27 Milliarden Euro den Hochschulen für die Jahre 2013 bis 2015 zur Verfügung gestellt wird.

Töchterle räumte ein, dass sich die betreffenden Einrichtungen natürlich noch mehr wünschen. Unter den gegebenen Voraussetzungen -dem Signum des Sparens und der notwendigen Reduktion des Schuldenbergs - sei aber das Mögliche getan und investiert worden. In Hinblick auf die Universitäten, deren Budget für die Leistungsvereinbarungen 2016 bis 2018 laut Gesetz bis Ende dieses Jahres feststehen muss und im Herbst verhandelt wird, plädierte Töchterle für eine Aufstockung um 615 Millionen Euro, wie dies die Universitätenkonferenz und Minister Dr. Reinhold Mitterlehner fordern. "Diese Perspektive brauchen die Universitäten jedenfalls", betonte Töchterle.
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