Information der ÖIAG zur Partnerschaft zwischen América Móvil und ÖIAG

Wien (OTS) - Bernhard Nagiller, Sprecher der ÖIAG hält fest: "Es ist an der Zeit, das Thema der Partnerschaft zwischen ÖIAG und América Móvil zu entemotionalisieren und sachlich in Sinne des Standortes zu bewerten."

"Der Syndikatsvertrag ist die Grundlage für eine langfristige Partnerschaft, in dem die Interessen beider Seiten berücksichtigt wurden. Für einen Konzern wie América Móvil ist die finanzielle Konsolidierung einer Beteiligung das zentrale Anliegen. Diese muss aus Formalgründen bei der Bundeswettbewerbsbehörde angemeldet werden. Für die ÖIAG - die kein Konzern ist - ist eine Konsolidierung schon auf Basis des ÖIAG-Gesetzes ausgeschlossen. Hingegen stehen die wesentlichen Standortinteressen wie die langfristige Absicherung der Zentrale und der Ausbau der heimischen Infrastruktur im Mittelpunkt. Dieses Ziel wurde erreicht: Der Syndikatsvertrag sichert das Headquarter und alle wichtigen Geschäfts- und Business-Funktionen in Österreich ab. Zusätzlich wurde der Staat als langfristiger Kernaktionär an der Telekom abgesichert, und zwar über die Vertragslaufzeit von zehn Jahren. Diese Sicherheit hätten wir ohne Syndikatsvertrag niemals gehabt. Darüber hinaus gibt es für die ÖIAG umfangreiche Vetorechte und wir können die zentralen Funktionen im Unternehmen nominieren."

"Dieser Syndikatsvertrag hatte keine sinnvolle Alternative. Unternehmensinvestitionen können nicht alleine vom Staat, und somit mit Steuergeldern getätigt werden. Aufgaben des Staates bestehen darin, Leitunternehmen und Arbeitsplätze in Österreich zu halten. Ohne Syndikat wäre die Telekom Austria ungeschützt vor einer feindlichen Übernahme, könnte nicht in Europa wachsen und läuft schlussendlich Gefahr, das Headquarter in Österreich zu verlieren." "Mit América Móvil haben wir einen langfristigen Partner, der sich klar zum Standort bekennt und bereit ist, in die Zukunft der Telekom Austria zu investieren. ÖIAG und América Móvil werden das Unternehmen gemeinsam weiterentwickeln und sich in allen wesentlichen Fragen abstimmen, jetzt allerdings mit der vertraglichen Sicherheit, dass der Staat langfristig Kernaktionär an der Telekom Austria bleiben kann."

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