FPÖ-Darmann verurteilt Anschlag auf die Sicherheit der Kärntner Bevölkerung

Freiheitliche vermissen ernst zu nehmenden Protest von LH Kaiser

Klagenfurt (OTS) - Die heutigen Schließungen von sieben Polizeiposten in Kärnten verurteilt der Sicherheitssprecher der Freiheitlichen in Kärnten, NRAbg. Gernot Darmann auf das Schärfste: "Dieser Anschlag auf die Sicherheit der Kärntner Bevölkerung zeigt, wie über die Interessen Kärntens derzeit drübergefahren wird und in welch ohnmächtiger Haltung Kärntens Landeshauptmann diese Schließungen hinnimmt."

Wie aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung von Ministerin Johanna Mikl-Leitner hervorgeht, sei bei der Auswahl der Polizeidienststellen-Schließungen nachweislich reine Willkür am Werk gewesen und LH Kaiser hätte allen Grund gegen diesen Kahlschlag zu protestieren, kritisiert Darmann diese offensichtlichen koalitionären Abtauschspielchen zu Lasten der Kärnterinnen und Kärntner.

Wenn man bedenkt, dass Mikl-Leitner als Auswahlkriterium beispielsweise die Entfernung zwischen den einzelnen Dienststellen angegeben hat, und die Schließung des Polizeipostens in Hüttenberg für die Bevölkerung sowie die diensthabenden Polizisten nun einen Anfahrtsweg von 30 km bedeutet, so sei dies einfach unakzeptabel. Auch bekommt man durch die Schließung von Dienstposten nicht wie behauptet mehr Polizei auf die Straße. Mehr Polizei auf der Straße erreicht man nur durch das Schaffen dringend benötigter neuer Planstellen für Exekutivbeamte, führt Darmann aus.

"LH Kaiser hätte genügend Argumente, um im Sinne des Landes gegen diese Willkür vorzugehen, er legt jedoch die Hände in den Schoß", vermisst Darmann einen ernst zu nehmenden Protest von LH Kaiser". (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Landtagsklub
Landhaus, 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 513 272

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0002