BZÖ-Haubner: Nach Budgetverlautbarung - Freude der Familien hält sich in Grenzen

Die Anhebung der FBH ist weit entfernt von einer tatsächlichen Wertanpassung

Wien (OTS) - Nachdem die Regierung bereits zu Beginn dieses Jahres angekündigt hatte, die Familienbeihilfe anzuheben, erwarteten sich die Familien und die Verbände einen Paukenschlag. In Wahrheit handelt es sich jedoch lediglich um eine Almosenverteilung, die weit unter der Inflation liege."Die Anhebung der Familienbeihilfe von 4-6 Euro pro Kind ist nicht die große Entlastung. Wenn man den Wertverlust der letzten 10 Jahre betrachtet, der rund 25% ausmacht, ist das höchstens eine billige Vorwahl-PR-Kampagne", sagte heute die ehemalige Familienministerin und oberösterreichiche BZÖ-Landesobfrau Ursula Haubner in Richtung Regierungsbank.

Die Sozialleistungen in unserem Land - wie zum Beispiel das Pflegegeld - sind von einer tatsächlichen Wertanpassung weit entfernt. "Dass auf der anderen Seite das Kinderbetreuungsgeld immer noch durch eine unnötige Zuverdienstgrenze beschränkt wird, die einen enormen Verwaltungsaufwand initiiert, ist mehr als unverständlich", so Haubner.

Während Parteienförderung beispielsweise eine jährliche Inflationsanpassung genießen, werde den Familien eine Wertanpassung komplett verwehrt. Dabei seien es vor allem Familien mit Kindern, die als wichtige Leistungsträger jetzt und in Zukunft erhöhte Steuerlasten zu tragen haben. "Österreichs Familien werden von Rot-Schwarz nur mit Absichtserklärungen und schönen Worten hingehalten", so Haubner, die auch in ihrer Kritik, ein familiengerechtes Steuersystem fordert. Nach dem Modell des BZÖ solle ein bundesweiter FairTax nicht nur den Konsum anheben, sondern auch durch das Prinzip "Mehr Netto vom Brutto" gerade für junge Familien eine Entlastung geschaffen werden.

Erfreulich sei, so Haubner, dass eine langjährige BZÖ-Forderung, nämlich die monatliche Auszahlung der Familienbeihilfe, endlich umgesetzt wird:"Zumindest hat das Ministerium reagiert und erkannt, dass das Gros der Belastungen und Gebühren, denen sich eine Familie stellen muss, monatlich zu begleichen sind", so Haubner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
Tel.: 0664/24 33 709
dominik.kamper@bzoe.at
www.bzoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0001