Bayr über Entscheidung des UN-Sicherheitsrates zur Westsahara enttäuscht

MINURSO Mandat wieder ohne Menschenrechtsbeobachtung

Wien (OTS/SK) - "Dass der UN-Sicherheitsrat sich abermals nicht durchringen konnte, das MINURSO-Mandat mit der Beobachtung von Menschenrechtsverletzungen auszustatten, ist sehr bedauerlich", kommentiert SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung Petra Bayr die gestrige Verlängerung der UN-Mission zur Einhaltung des Waffenstillstandes zwischen dem Königreich Marokko und der Westsahara durch den UN-Sicherheitsrat. Das schwache Mandat sei eine schwere Enttäuschung für das westsahaurische Volk, das seit 1975 friedlich für sein Selbstbestimmungsrecht kämpft. ****

"Die Menschenrechtslage in der Westsahara und den Flüchtlingslagern in Algerien ist besorgniserregend", betont Bayr. Laut Menschenrechts Organisationen kommt es zu systematischen Menschenrechtsverletzungen und durch die marokkanische Besetzung leben bereits Generationen in Flüchtlingslagern: "Junge gut ausgebildete Menschen haben keine Chancen, keine Zukunft in der Westsahara", bedauert Bayr und fordert die EU auf, sich geschlossen auf die Seite der Westsahara zu stellen. (Schluss) mo/mp

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