Kadenbach: Atomausstieg in ganz Europa!

Heute jährt sich Tschernobyl-Atomkatastrophe zum 28. Mal

St. Pölten (OTS) - Heute vor 28 Jahren gab es einen SuperGAU im Kernkraftwerk Tschernobyl - Niederösterreich, Österreich und Europa waren durch diese Atomkatastrophe maßgeblich betroffen. "Wir SozialdemokratInnen sprechen uns gegen jede Art der Förderung für Energie aus Atomkraftwerken aus. Vielmehr muss die Energiewende mit einer CO2-Reduktion, einem Ausbau erneuerbarer Energie, mehr Energieeffizienz und dem Ausstieg aus der Atomenergie in der EU vorangetrieben werden. Im Zuge der Umstellung auf erneuerbare Energien muss Energie für alle Bevölkerungsschichten leistbar und für alle zugänglich bleiben", erklärt die SP-Europaabgeordnete Karin Kadenbach.

Derzeit wird von der EU eine Milliardensubvention für das britische Kraftwerk Hinkley Point C geprüft, auch das tschechische Temelin wird ohne Staatsgarantien nicht ausgebaut werden - deshalb setzt sich Kadenbach für eine Neuregelung der Absicherung von Atomkraftwerken gegen die finanziellen Folgen von Unfällen ein: "Wir wollen eine einheitliche Haftpflichtversicherung für alle Atomkraftwerke in Europa einführen. Dann werden die wahren Kosten für Atomenergie transparent", so Kadenbach. Bisher legt jeder Mitgliedstaat die jeweilige Deckungssumme selbst fest - was zu extremen Unterschieden in der Absicherung von Atommeilern in der EU führt.

"Atomstrom ist weder klimafreundlich, noch wirtschaftlich -Atomkraftwerke blockieren nachhaltige, risikofreie und wirtschaftliche Energieversorgung. Deshalb fordern wir einen Ausstieg aus der Atomkraft in ganz Europa", betont Kadenbach.

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