"Thema" am 28. April: Wiener Mädchen im Syrien-Krieg?

Außerdem: "Schule fürs Leben - Das Experiment"

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in "Thema" am Montag, dem 28. April 2014, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Wiener Mädchen im Syrien-Krieg?

Sind die 15-jährige Samra und die 16-jährige Sabina aus Wien-Favoriten freiwillig in den Bürgerkrieg nach Syrien gezogen? Haben sie tatsächlich islamistische Kämpfer geheiratet, wie auf diversen Internetseiten zu lesen ist? Seit zwei Wochen fahndet Interpol nach den beiden Wienerinnen mit bosnischen Wurzeln. In der Schule war eine der beiden schon seit längerem durch ihr Werben für den "Heiligen Krieg" aufgefallen. Die beiden Mädchen sind keine Einzelfälle. Dutzende Österreicher kämpfen in Syrien. Der Krieg gegen das Assad-Regime ist zum Anziehungspunkt für radikalisierte Moslems aus aller Welt geworden. "Thema" trifft eine Familie in Wien, deren Vater in Syrien ums Leben gekommen ist. Ein Schwiegersohn kämpft dort. Markus Stachl und Andreas Glantschnig haben recherchiert.

Schule fürs Leben - das Experiment

Ein halbes Jahr lang begleitet "Thema" zwei Klassen aus völlig unterschiedlichen Schulen und gibt einen hautnahen Einblick in die Lebenswelt der Jugendlichen, ihre Probleme und ihre Hoffnungen. Coaches unterstützen sie. Doch die Chancen der 14-Jährigen sind höchst ungleich: Nabaa, Fatima, Tamara, Asip und Sam aus der Neuen Mittelschule Gassergasse mussten mit ihren Eltern aus ihrer früheren Heimat fliehen, haben Krieg und Verfolgung erlebt. In Österreich ist es für sie nicht leicht, sie haben Angst vor der Zukunft. Die Zwillinge Laura und Leonie, Julie, Dana und Arthur aus dem Gymnasium Rahlgasse kommen aus gut situierten Familien. Sie müssen sich weniger Sorgen um die Zukunft machen. Die Jugendlichen tauchen in die Welt und in die Kultur der anderen ein. So haben sich junge Menschen angefreundet, die einander aufgrund der sozialen Unterschiede wohl nie kennengelernt hätten. In Folge sechs hat Julies Mutter ein Elterntreffen organisiert. Eine Familie fehlt jedoch: die von Nabaa aus dem Irak. Nabaa hatte sehr schlechte Noten im Halbjahreszeugnis. Ihre Eltern sehen ihre und die Zukunft von Nabaa in Gefahr und üben großen Druck auf die 14-Jährige aus. Das Mädchen ist von zu Hause weggelaufen und im Krisenzentrum untergebracht worden. Dort wird sie von Gymnasiastin Laura besucht. Christoph Feurstein und sein Schulteam über die Krise und ihre Bewältigung. Nähere Informationen zur ORF-Initiative "Schule fürs Leben" sind unter presse.ORF.at abrufbar.

Latex in Langenlois - zwei Apotheker auf neuen Wegen

Von einem Tag auf den anderen geben Rosi und Franz Sedlacek ihre Apotheke im niederösterreichischen Langenlois auf und erfüllen sich ihren großen Traum: Mit über 60 starten sie ihre eigene Latex-Produktion. In ihrem Haus stellen sie alles selbst her, was das Herz von Latex-Anhängerinnen und -Ankängern höher schlagen lässt. Und: Die beiden haben auch eine Mission. Sie wollen Leuten die Scheu vor Latex nehmen. "Es hat nicht alles mit schmutzigem Sex zu tun", sagt Rosi. Um die Langenloiser davon zu überzeugen, lädt das Ehepaar am Wochenende zu einem Tag der offenen Tür. Passend zum Weinbauort lautet das Motto: "Latex meets wine". Britta Tivan war dabei.

"Thema" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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