"Gegenwärtig werden die Bildungs-Mittel falsch eingesetzt!"

"Horrende Summen für unnötige Tests und der Kompetenzwirrwarr zwischen Bund und Ländern verhindern eine zeitgemäße Bildungsarbeit"

Wien (OTS) - Bei seinem Antrittsbesuch bei der niederösterreichischen Bildungs- und Familienlandesrätin Mag.a Barbara Schwarz verlangt Prof. Dr. Grubner, Präsident der Interessenvertretung der NÖ Familien, "die derzeitigen Bildungsmittel punktgenau dort einzusetzen, wo sie den größten Nutzen bringen - und das müsste direkt bei den örtlichen Schulen sein."

"Derzeit werden unter anderem durch das BIFIE viele Millionen grobfahrlässig in die unnötigen PISA-Tests gepumpt. Den Schülerinnen und Schülern und auch den Lehrerinnen und Lehrern, die ein Recht hätten zu wissen, was sie richtig oder falsch gemacht haben, erfahren dies nicht und somit können sie auch keinen Nutzen daraus ziehen".

Des Weiteren verlangt Präsident Grubner endlich eine verwaltungsmäßig einheitliche Zuständigkeit der Lehrenden. Denn es kann nicht Sinn machen, Lehrerinnen und Lehrer für höhere Schulen vom Bund und alle übrigen von den Ländern verwalten zu lassen. "Zur Sicherstellung einheitlicher Bildungsmaßnahmen sollen die gesetzlichen Grundsatzentscheidungen nach wie vor beim Bund liegen, die konkrete Verwaltung, d.h. die umsichtige Bewirtschaftung muss dezentral, also nahe bei den Menschen durch die Länder umgesetzt werden", so Grubner.

Abschließend kündigt der Präsident an, bei der heurigen 10. Pädagogischen Fachtagung, zu der die Interessenvertretung der NÖ Familien im Herbst nach St. Pölten einlädt, die Frage nach der "Bildungsqualität in Kindergarten und Schule" im Fokus zu haben.

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