SJ-Hanke: Geld für Bildung statt für Banken - kein Zukunftsraub mit sozialdemokratischer Zustimmung!

SPÖ Jugendorganisationen bringen Antrag gegen Einsparungen im Bildungswesen am Landesparteitag der SPÖ Wien ein

Wien (OTS) - AKS, SJ Wien und VSSTÖ werden morgen am Landesparteitag der SPÖ in Wien einen Initiativantrag gegen den derzeit geplanten Bildungsabbau einbringen. "Obwohl immer wieder versichert wurde, dass es keine Sparpakete geben wird, stehen wir nun vor der ersten geplanten Kürzungswelle der Regierung. Dass dabei als erstes gleich das Bildungsresort zum Handkuss kommt, ist nicht nur rein symbolisch eine Katastrophe", kritisiert Manuel Maluenda Vorsitzender der Achse Kritischer Schüler_innen, die Einsparungspläne der Regierung.

Im Antrag werden unter anderem eine sofortige Bildungsreform, der Ausbau der Ganztagsschulen und ein Stopp der Kürzungspläne gefordert. "Wieso sich die SPÖ von Spindelegger und der ÖVP unter Druck setzen lässt, ist uns schleierhaft. Gerade in Bildungsfragen, wo es um die Zukunft und Chancen von Generationen geht, müssen wir standhaft bleiben und den unsinnigen Kürzungswahn ablehnen, dem sonst eigene Errungenschaften und Projekte zum Opfer fallen werden", so Nici Garfias, Vorsitzende des Verbands Sozialistischer Student_innen Wien.

"Die Sozialdemokratie muss wieder an Glaubwürdigkeit und Profil gewinnen. Das schaffen wir aber sicher nicht, wenn wir uns zur Handlangerin konservativer Sparpläne machen. Bildung war immer schon ein Kernbereich der Sozialdemokratie. Angefangen von eigenen Bildungsvereinen bis hin zu Maßnahmen, die Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen beispielsweise unter Kreisky den Zugang zu Ausbildung und Bildung ermöglichten. Auch im letzten Wahlkampf wurde noch für Bildung getrommelt. Deshalb muss klar sein: Wir brauchen Bildungsoffensiven, statt Kürzungsorgien auf den Rücken der Jugendlichen!", fordert Marina Hanke, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien abschließend.

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