Gesunde Mitarbeiter für gesunde Unternehmen

.: Engagement der heimischen Betriebe geht weit über gesetzliche Vorschriften hinaus - WKÖ: Betriebliche Gesundheitsförderung steuerlich fördern

Wien (OTS/PWK281) - "Die Gesundheit der Mitarbeiter ist den österreichischen Unternehmen ein großes Anliegen. Gesunde Mitarbeiter tragen nicht nur zur verbesserten Produktivität bei, sondern werden auch seltener krank und bleiben länger im Arbeitsleben", so Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich des ILO-Welttages für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz am 28.4.

In Österreich ist nicht nur die Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen hoch, wie jüngste Zahlen zeigen. Fakt ist auch, dass die Krankenstands-Zahlen hierzulande langfristig stabil geblieben sind. Andererseits ist die Zahl der Arbeitsunfälle in den letzten Jahrzehnten drastisch gesunken, was zeigt, dass die Betriebe ihre Verantwortung im Rahmen des Arbeitnehmerschutzes ernst nehmen.

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) steuerlich fördern "Gesetzliche Verpflichtungen sind das eine, freiwilliges Engagement durch betriebliche Gesundheitsförderung das andere", ergänzt Gleitsmann. "Das Engagement der österreichischen Betriebe geht weit über die gesetzlichen Vorschriften des Arbeitnehmerschutzes hinaus. Immer mehr Betriebe nehmen an Projekten der betrieblichen Gesundheitsförderung teil. Diese Angebote reichen von einer Analyse der bestehenden Arbeitsbedingungen über die Erstellung eines Gesundheitsberichts bis hin zur gemeinsamen Erarbeitung von Vorschlägen, wie die Gesundheit der Mitarbeiter im Betrieb verbessert werden kann. Diese Ergebnisse werden am Ende auch evaluiert".

Um diese Angebote weiter auszubauen, fordert die WKÖ, BGF-Maßnahmen nach deutschem Modell von Abgaben zu befreien. Im Regierungsprogramm ist vorgesehen, für qualitätsgesicherte betriebliche Gesundheitsförderungsmaßnahmen steuerliche Anreize zu schaffen. "Dieses Bekenntnis sollte trotz schwieriger Budgetsituation auch umgesetzt werden", fordert Gleitsmann. "Die Gesundheit der Menschen muss den politischen Entscheidungsträgern ein zentrales Anliegen sein."

"ProFitness" der WKÖ mit Marktplatz für Gesundheitsangebote
Die WKÖ ist bereits im Jahr 2011 mit dem Projekt "ProFitness" (www.profitnessaustria.at) aktiv geworden. Nach den Leitlinien Bewegung, Ernährung und Entspannung werden dort alle Angebote und Informationen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung unter einem Dach zusammengefasst. Das Herzstück des Portals ist der Marktplatz, wo BGF-Angebote in ganz Österreich aufgelistet sind und Gutscheine für Ersttermine abrufbar sind. Auch Förderungen im Bereich Gesundheit sind übersichtlich auf der Website aufgelistet. "Durch ProFitness und weitere Projekte leistet die WKÖ einen Beitrag zur Gesundheit der österreichischen Arbeitnehmer", so Gleitsmann. (PM)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich, Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit
Dr. Martin Gleitsmann
Tel.: T:+43 (0)5 90 900 4286, F:+43 (0)5 90 900 3588

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