VP-Juraczka ad Mariahilfer Straße: Weitere Chaostage und zweifelhafte Experimente können wir uns nicht mehr leisten

Wien (OTS) - "Ich kann den zunehmenden Unmut der Unternehmervertreter und Bürgerinitiativen über das Herumgemurkse rund um die Neugestaltung der Mariahilfer Straße voll und ganz verstehen. Es gibt den klaren Willen der Bevölkerung, Querungen wieder zu öffnen. Querungen, nicht eine Querung!", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka anlässlich des heutigen Gipfeltreffens bei Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

Alleine eine kurze Chronologie zeigt ja die Absurdität des Ganzen. Obwohl bereits im Vorfeld von allen Seiten gewarnt wurde, gab es zu Beginn der Testphase Mitte August 2013 keine einzige Querungsmöglichkeit. Dann hat Bürgermeister Häupl zwar das Problem erkannt, sein Ultimatum ist aber ohne Konsequenzen verstrichen. Erst im November 2013 wird dann eine Querung geöffnet, vor Weihnachten steht fest, dass die Bevölkerung zu den Querungen befragt werden soll. Kurz vor der Befragung überrascht Vizebürgermeisterin Vassilakou mit der Aussage, sie sei immer für Querungen gewesen. Nach der Befragung, die ein klares Votum für die Querungen gebracht hat, wird diese Frage an ein Expertengremium delegiert. "Jetzt haben wir den 25. April 2014 und immer noch keine Lösung", so Juraczka weiter.

Manfred Juraczka: "Wenn nur eine Querung zusätzlich geöffnet wird, bleibt der Flaschenhalseffekt und damit die Hauptursache der derzeitigen massiven Probleme. Warum wollen Maria Vassilakou und angebliche Bezirksvertreter den Schutzwall zwischen den Bezirken aufrecht erhalten, der sogar von Befürwortern der Fußgängerzone abgelehnt wird? Warum quält man die Anrainerinnen und Anrainer mit Einbahnführungen, die den Verkehr gerade dorthin lenken, wo er nicht sein sollte, nämlich in die Wohngrätzeln?"

"Die Botschaft der Befragung zur Mariahilfer Straße war klar: Ja zu einer kompakten Fußgängerzone, ja zu Querungen für den Durchzugsverkehr, ja zu einer raschen Reparatur der Begegnungszonen, die nicht funktioniert haben. Es liegt an der politischen Verantwortlichen, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, den Willen der Bevölkerung umzusetzen. Weitere Chaostage und zweifelhafte Experimente wie die Testphase können wir uns nicht mehr leisten", so Juraczka abschließend.

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