APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Heinisch-Hosek, Kurz und Spindelegger aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf
http://www.ots.at/ranking/art/top/politik kostenlos abrufbar.
APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 18.04.2014 bis 24.04.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ). Nach Vorgaben des Finanzministers muss die Unterrichtsministerin im heurigen Jahr 57 Millionen Euro im Bildungsbereich einsparen. Heinisch-Hoseks Vorschläge, das Sparziel mittels höherer Klassenschülerzahlen und verstärkter finanzieller Beteiligung der Länder zu erreichen, stießen bei Opposition, Ländern, Bildungsexperten und nicht zuletzt innerhalb der SPÖ selbst auf breite Kritik. Die Ministerin zog daraufhin die Pläne zurück und verhandelt seit Mittwoch mit Vertretern der Länder, Lehrer, Eltern und Schüler.

Auf Platz sechs etablierte sich Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) als Neueinsteiger der Woche. Auch Niessl übte Kritik an den Sparplänen seiner Parteikollegin Gabriele Heinisch-Hosek und ließ wissen, er halte eine Übertragung aller Lehrerkompetenzen - auch jener der Bundeslehrer an den höheren Schulen - an die Länder für sinnvoll. Dies lehnen Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek und Bundeskanzler Werner Faymann strikt ab. Kritisiert wird Niessls Vorschlag auch von Rechnungshof-Präsident Josef Moser, der steigende Ausgaben im Bildungsbereich befürchtet und eine Bereinigung des "Kompetenzdschungels" fordert.

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