Mitterlehner: BIG-Investitionen fördern Konjunktur, sichern Arbeitsplätze und stärken Universitäten

Investitionen der Bundesimmobiliengesellschaft sichern mehr als 11.700 Arbeitsplätze pro Jahr - Neues Sonderbauprogramm bringt 200 Millionen für Uni-Bauten - ARE-Struktur hat sich bewährt

Wien (OTS/BMWFW) - "Konjunktur fördern, Arbeitsplätze sichern, Universitäten stärken" - unter diesem Motto präsentierte Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner am Freitag gemeinsam mit den BIG-Geschäftsführern Hans-Peter Weiss und Wolfgang Gleissner aktuelle Zahlen und neue Projekte der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). "Die Investitionen der BIG unterstützen die heimische Bauwirtschaft und sichern im langfristigen Vergleich mehr als 11.700 Arbeitsplätze pro Jahr. Zusätzlich zu den laufenden Projekten verbessern wir in den nächsten Jahren die Infrastruktur an unseren Universitäten mit einem 200 Millionen Euro umfassenden Sonderbauprogramm", sagte Mitterlehner. "Damit können wir wichtige Sanierungsprojekte angehen und den Lehrenden und Studierenden eine angemessene Infrastruktur bieten. Die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft in einem Ressort hat dieses Projekt gefördert und erleichtert", so Mitterlehner.

"Insgesamt hat die BIG im Vorjahr 721,1 Millionen Euro in Bauprojekte investiert, was einem Plus von 15 Prozent entspricht", sagt Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG. Davon wurden 563,1 Millionen Euro in Neubauten und Generalsanierungen investiert. So wurde die neue Wirtschaftsuniversität Wien - das größte Bauvorhaben der BIG seit Bestehen - im Herbst erfolgreich abgeschlossen. Sowohl der Zeitplan, als auch die budgetierten Kosten sind eingehalten worden. "In den kommenden vier bis fünf Jahren plant bzw. realisiert die BIG 83 Neubauten oder Generalsanierungsprojekte mit einem Investitionsvolumen von 1,32 Milliarden Euro", erwartet Mitterlehner eine weitere positive Entwicklung mit entsprechenden Konjunktureffekten. Das größte Projekt in Bau ist die Neuerrichtung des MED Campus Graz, an zweiter Stelle folgt die Erweiterung und Sanierung der HTL St. Pölten.

Neues Sonderbauprogramm bringt 200 Millionen für Uni-Bauten

Die rund 400 öffentlichen Universitätsgebäude sind ein zentraler Bestandteil des BIG-Portfolios. Auf Initiative Mitterlehners wurde vor kurzem ein neues Sonderbauprogramm beschlossen, womit in den nächsten Jahren zusätzliche 200 Millionen Euro investiert werden können. Entscheidend dafür ist die positive Entwicklung der Bundesimmobiliengesellschaft, deren Jahresüberschuss im Jahr 2013 auf rund 116,5 Millionen Euro (nach UGB) gesteigert werden konnte. Grundlage des Sonderbauprogramms ist die finanzielle Bedeckung der Maßnahmen - auf Basis einer Übernahme von mieterseitigen Verbindlichkeiten der Universitäten - durch den Bund. Die zusätzlichen Projekte werden zu 100 Prozent aus der Gewinnausschüttung der BIG finanziert.

Als wichtiger Ansatzpunkt bei der Umsetzung dient der zwischen Universitäten und Wissenschaftsministerium abgestimmte Bauleitplan, wobei jene Projekte ausgewählt werden, bei denen eine Sanierung im Fokus steht. "Zu diesen Projekten zählen etwa die thermische Sanierung der TU Graz, die Sanierung des Chemiegebäudes in Innsbruck, Bibliothekssanierungen an den Universitäten Graz und Wien oder die Sanierung des Schwanzertraktes an der Universität für Angewandte Kunst in Wien", erläuterte Mitterlehner.

Zusätzlich zum neuen Programm befinden sich schon jetzt zahlreiche weitere Uni-Projekte mit einem Investitionsvolumen von mehr als 250 Millionen Euro in Umsetzung. Darunter sind der neue Med Campus Graz, das Chemie-Hochhaus der TU Wien mit dem auf besondere Energieeffizienz ausgerichteten Forschungsprojekt "Haus der Zukunft plus", die BOKU Wien (Gregor Mendel-Haus und Justus von Liebig-Haus) und Projekte an der Uni Innsbruck (Erweiterung und Sanierung der Fakultäten für Architektur sowie Bauingenieurwesen). Weitere Projekte mit einem Volumen von über 170 Millionen Euro sind in der Planungsphase.

ARE Austrian Real Estate auf Kurs, neue Struktur hat sich bewährt

Aktuell ist die BIG Eigentümer von rund 2.800 Liegenschaften. Davon befinden sich 643 Liegenschaften im Eigentum der Tochtergesellschaft ARE Austrian Real Estate, in der die Büroimmobilien und Entwicklungsliegenschaften gebündelt sind. "Die neue Struktur hat sich positiv bewährt. Mit der ARE setzen wir verstärkt auf die aktive Bewirtschaftung des Immobilienvermögens anstatt es nur zu verwalten. Damit können wir zusätzliche Einnahmen erzielen, wodurch die Erlöse des BIG Konzerns weiter gesteigert werden können", zieht Mitterlehner eine positive Bilanz der seit 1. Jänner 2013 operativ auf dem Immobilienmarkt tätigen ARE. Aktuell umfasst das ARE-Portfolio Büro-, Gewerbe- und Entwicklungsliegenschaften mit einer Mietvertragsfläche von 1,8 Millionen Quadratmetern. Der Verkehrswert beträgt rund 2,3 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss erhöhte sich 2013 von zuvor 34,75 Millionen Euro auf 41,5 Millionen Euro.

"In Zukunft soll der Anteil nicht-öffentlicher Mieter von derzeit rund zehn Prozent kontinuierlich erhöht werden. Gleichzeitig bleibt die ARE weiterhin ein verlässlicher Partner für Bundesnutzer und erste Anlaufstelle für neue Projekte. Mit dem neuen Sicherheitszentrum Innsbruck wird das mit Abstand größte Projekt der ARE demnächst unterschrieben", sagte BIG-Geschäftsführer Weiss.

Weitere Zahlen, Daten, Fakten zur BIG

Mit durchschnittlich 847 Mitarbeitern, 7,1 Millionen Quadratmetern Mietvertragsfläche und 21 Millionen Quadratmetern Grundstücksfläche ist die BIG einer der größten Liegenschaftseigentümer Österreichs. "Das Portfolio repräsentiert derzeit einen Verkehrswert von rund zehn Milliarden Euro. Täglich bewegen sich mehr als 500.000 Personen in öffentlich zugänglichen BIG-Gebäuden", betont Mitterlehner.

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BIG Pressesprecher
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