Führende Köpfe der Europäischen Umweltagenturen diskutieren Umweltfragen der Zukunft in Wien

Wien (OTS) - Die Leiterinnen und Leiter der europäischen Umweltagenturen trafen von 24.4.-25.4.2014 in Wien zusammen, um die zentralen europäischen Fragestellungen des Umweltschutzes zu diskutieren und sich aktiv zu vernetzen.

Das Netzwerk der Leiterinnen und Leiter der europäischen Umweltagenturen (Network of Environmental Protection Agencies - EPA Network) arbeitet eng mit Institutionen der EU und anderen relevanten Netzwerken im Umweltbereich zusammen. Die Erarbeitung gemeinsamer Positionen gegenüber der EU-Kommission gehört ebenso zu seinen Kernaufgaben wie u.a. auch die Verbesserung des Informationsaustausches. Das Treffen in Wien, dessen Gastgeber das Umweltbundesamt war, legte seinen Fokus auf die großen Umweltthemen der Zukunft, etwa dem Wandel hin zur klimafreundlichen Gesellschaft, dem Erhalt von Ökosystemen oder dem nachhaltigen Flächenmanagement. "Umweltschutz lässt sich schon längst nicht mehr in nationale Grenzen zwängen. Nicht zuletzt die kürzlich veröffentlichten Weltklimaberichte des IPCC verdeutlichen einmal mehr die Notwendigkeit von gemeinsamen, europäischen Antworten auf die Fragen des Umweltschutzes," unterstreicht Georg Rebernig, Geschäftsführer des Umweltbundesamtes, die Bedeutung des Netzwerktreffens.

Expertise aus 33 Länderorganisationen

VertreterInnen aus insgesamt 33 Organisationen erörterten, wie es gelingen kann, Ausgewogenheit zwischen regional sinnvollen Ansätzen und einer internationalen, grenzübergreifenden Zusammenarbeit herzustellen. Ein zielgerichtetes, gemeinsames Vorgehen und fundierte Empfehlungen an die neue EU-Kommission und das neue Europäische Parlament sind essentiell, um umweltpolitische Ziele zu erreichen.

Schwerpunkt Westbalkan

Insbesondere für die Staaten des Westbalkans, die nahezu vollzählig vertreten waren, ist es außen-, wirtschafts- und umweltpolitisch besonders wichtig, bei der Annäherung und dem Beitritt zur EU einen kohärenten und effizienten Prozess zu gewährleisten. Daher legte das Treffen einen speziellen Fokus auf die Gegebenheiten und den Handlungsbedarf in diesem Raum.

Bundesminister Rupprechter diskutierte mit den DirektorInnen die Europäischen Perspektiven 2020

"Europäische Zusammenarbeit ist einer der Schlüssel zum Erfolg im Umwelt- und Klimaschutz. Das Netzwerk der europäischen Umweltagenturen zeichnet sich durch die vielfältige Expertise und den Willen zur grenzüberschreitenden Kooperation aus.", so Umweltminister Andrä Rupprechter.

Resümee des Treffens

Die umfassende Expertise von 33 europäischen Organisationen gestaltete das Treffen vielfältig und trug zum gegenseitigen Verständnis und zur weiteren Kooperation auf europäischer Ebene bei. "Die Identifizierung der Kernaufgaben des Umweltschutzes ermöglicht es, das hochkomplexe Feld der europäischen Umweltpolitik länderübergreifend zu diskutieren und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten." zeigt sich Georg Rebernig zufrieden mit dem Ergebnis.

Weitere Informationen:
http://epanet.ew.eea.europa.eu/

Rückfragen & Kontakt:

Ingeborg Zechmann,
Pressestelle Umweltbundesamt,
Tel.: 0664/611 90 94

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