KV-Runde: Drohender Arbeitskampf in der Papierindustrie

PRO-GE/GPA-djp: Arbeitgeber-Angebot inakzeptabel - Vorbereitung für Kampfmaßnahmen beginnen

Wien (OTS/ÖGB) - Die dritte Kollektivvertragsverhandlungsrunde für die ArbeiterInnen und Angestellten in der Papier- und Pappeerzeugenden Industrie am 24. April brachte kein Ergebnis. Die Arbeitgeber boten lediglich eine Lohn- und Gehaltserhöhung in Höhe der durchschnittlichen Inflationsrate der letzten zwölf Monate an. Diese beträgt aktuell 1,78 %.++++
Dies ist für das Verhandlungsteam der Gewerkschaften inakzeptabel:
"Wir zweifeln am Willen der Arbeitgeber, mit den Gewerkschaften auf Augenhöhe und in sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen zu einem tragfähigen Ergebnis zu kommen", sagen die beiden Verhandlungsleiter Peter Schleinbach (PRO-GE) und Roman Krenn (GPA-djp). Heute finden daher österreichweit erste Betriebsversammlungen statt.
Die KV-Verhandlungen werden am 12. Mai fortgeführt. Für den Fall des Scheiterns der Verhandlungen bei diesem außerordentlichen Termin werden vorsorglich gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen vorbereitet. "Die Beschäftigten lassen sich nicht mit Lohn- und Gehaltserhöhungen abspeisen, die nach Abzug der Inflationsrate null Prozent Erhöhung betragen. Wenn am 12. Mai kein zufriedenstellendes Ergebnis am Tisch liegt, werden wir alles Erforderliche unternehmen, um die berechtigten Forderungen der rund 8.000 Beschäftigten durchzusetzen", sagen Schleinbach und Krenn.

Der Österreichische Gewerkschaftsbund hat auf Antrag der beiden Gewerkschaften bereits gestern Streikmaßnahmen gebilligt.

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