GSK kündigt umfassende Transaktion mit Novartis an

GSK übernimmt Impfstoff-Portfolio von Novartis

Wien (OTS) -

  • Novartis übernimmt Onkologie Portfolio von GSK
  • GSK und Novartis gründen Healthcare Unternehmen

GlaxoSmithKline hat am 22. April 2014 eine große Transaktion mit Novartis angekündigt, um das nachhaltige Umsatzwachstum zu fördern und langfristige Erträge sowie steigende Renditen für Aktionäre sicherzustellen. GSK wird den Bereich Impfstoffe von Novartis übernehmen, sein Onkologie-Portfolio an Novartis abgeben und in einem Joint Venture mit Novartis ein neues Consumer Healthcare-Unternehmen gründen.

Die mit Novartis im ersten Halbjahr 2015 geplante Transaktion besteht aus drei Teilen und betrifft drei Bereiche:

- GSK und Novartis bauen in einem Joint Venture ein neues, weltweit führendes Consumer Healthcare-Unternehmen auf mit pro-forma Einkünften in 2013 von 6,5 Mrd. GBP, wobei GSK mit einem Kapitalanteil von 63,5% die Anteilsmehrheit haben wird.

- GSK wird gegen eine Barzahlung von 5,25 Mrd. USD potenziellen Meilensteinzahlungen von bis zu 1,8 Mrd. USD und Lizenzen das weltweite Impfstoffgeschäft (exklusive Grippeimpfstoffe) von Novartis übernehmen.

- Das von GSK vermarktete Onkologie-Portfolio, die damit verbundenen Forschungsaktivitäten, die Rechte am AKT-Inhibitor und an künftigen Onkologie-Produkten gehen zu einem Gesamtpreis von 16 Mrd. USD (davon hängen bis zu 1,5 Mrd. USD von der COMBI-d Studie ab) an Novartis über.

Sir Andrew Witty, CEO von GSK:

"Die geplante Transaktion unterstützt unsere Strategie, ein nachhaltiges, breit aufgestelltes Umsatzwachstum und langfristige Erträge sicherzustellen. Die Möglichkeiten, in Vaccines und Consumer Healthcare Skaleneffekte zu erzielen und die hoch qualitativen Aktiva zu verbinden, sind selten. Mit dieser Transaktion werden wir zwei unserer Kerngeschäftsfelder wesentlich stärken und neue Optionen schaffen, um den Wert für Aktionäre zu erhöhen.
Das OTC-Portfolio von Novartis mit bekannten, häufig empfohlenen Marken wie Voltaren, Excedrin, Otrivin und Theraflu ist eine ideale Ergänzung für GSK. Gemeinsam werden wir im OTC-Geschäft weltweit eine führende Rolle einnehmen und die Chance haben, unser Umsatzwachstum zu beschleunigen.

Mit der Übernahme des Impfstoff-Geschäfts von Novartis können wir unser Portfolio ausbauen und unsere Pipeline stärken, vor allem bei Meningitis mit Bexsero, einem vielversprechenden Impfstoff zur Vorbeugung von Meningitis B. Wir können damit auch unsere Produktionskapazitäten ausbauen und die Distributionskosten reduzieren.

Der dritte Teil dieser Transaktion sieht den Verkauf unseres Onkologie-Portfolios an Novartis vor. In den letzten sechs Jahren haben wir sehr gute Fortschritte in der Entwicklung einer Vielzahl an innovativen Wert dieses Portfolios zu optimieren und von den Möglichkeiten von Novartis zu profitieren.

Letztlich, und besonders wesentlich, stärkt diese Transaktion unser Angebot für Patienten und Verbraucher. Wir erweitern unser Portfolio für Behandlungen im Krankheitsfall und zur Prävention. Mit der erworbenen Expertise in Forschung und Innovation werden wir unsere Möglichkeiten zur Verbesserung der menschlichen Gesundheit ausbauen.

Strategische Highlights: Kerngeschäft und verstärkte Forschungstätigkeit

Die geplante Transaktion würde den Jahresumsatz von GSK um 1,3 Mrd. GBP auf insgesamt 26,9 Mrd. GBP (auf Pro-forma-Basis 2013) erhöhen und die Umsatzbasis von GSK grundlegend verändern. Es ergäbe sich somit ein Split von 62% Pharma, 24% Consumer Healthcare, 14% Impfstoffe. Nach Abschluss der Transaktion würden rund 70% der Umsätze von GSK in vier zentralen Therapiegebieten erzielt werden:
Atemwegserkrankungen, HIV (ViiV Healthcare), Impfstoffe und Consumer Healthcare. Von der verbleibenden Umsatzbasis würden etwa 14% des Umsatzes auf das etablierte Produktportfolio von GSK entfallen. Dieses Portfolio wird derzeit eingehend von GSK geprüft, um sicherzustellen, dass der Konzern alle Optionen zur Wertmaximierung berücksichtigt.

Als Ergebnis dieser Transaktion würde die Pipeline von GSK mit vier neuen Impfstoff-Kandidaten im Spätstadium der Entwicklung gestärkt werden. Insgesamt hätte GSK rund 45 neue Wirkstoffe in Phase II/III der klinischen Entwicklung. In Consumer Healthcare haben sowohl GSK als auch Novartis beim Entwickeln von innovativen und wissenschaftlich differenzierten Produkten starke Erfolge zu verzeichnen. Rund 15% des Umsatzes werden derzeit mit Innovationen erzielt, die in den letzten Jahren neu auf den Markt gebracht wurden.

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