ÖSTERREICH: Finanzloch bei den Festwochen der Alten Musik noch größer

Krankenkassen fordern 250.000 Euro wegen Schein-Selbstständigkeiten

Innsbruck/Wien (OTS) - Das Finanzloch bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik summiert sich auf mittlerweile 655.000 Euro, berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer morgigen Ausgabe für Tirol. Grund: "Die alte Geschäftsführung machte bei den Anstellungen Fehler", erklärt Kultur-Landesrätin Beate Palfrader (ÖVP).

Die ehemalige Geschäftsführerin Christa Redik, deren Vertrag im vergangenen Dezember überraschend aufgelöst wurde, habe Mitarbeiter nur über Werkverträge beschäftig. Nun gebe es Rückforderungen der Krankenkassen über 250.000 Euro.

Nach einem vergessenen Förderantrag über 330.000 Euro und 75.000 Euro Verlust beträgt das Finanzloch nun 655.000 Euro. Palfrader hat volles Vertrauen, dass der neue Geschäftsführer Markus Korselt das Festival sanieren kann: "Ich halte viel von ihm. Er hat die Fähigkeiten."

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