Neue Ausstellungen und Museumsaktivitäten

Vom "Wallfahren" im Stift Seitenstetten bis "Bertha's Vaudeville" auf der Schallaburg

St. Pölten (OTS/NLK) - Seit 400 Jahren ziehen Wallfahrer und Pilger zum Gnadenbild am Sonntagberg. Die Sonderausstellung "Wallfahren und Pilgern - Wege zum Leben" im Stift Seitenstetten erzählt nun seit dem Wochenende anlässlich dieses Jubiläums die Geschichten des Sonntagberges, beleuchtet den "Wallfahrer-Alltag" von damals und heute, führt zurück zu den Anfängen der Pilger-Tradition im Alten Testament und begleitet zu den regionalen Wallfahrtsstätten und großen internationalen Pilgerstätten. Ausstellungsdauer: bis 31. Oktober; Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 12 und 13 bis 17 Uhr. Nähere Informationen beim Stift Seitenstetten unter 07477/423 00-233, e-mail kultur@stift-seitenstetten.at und www.stift-seitenstetten.at.

Heute, Mittwoch, 23. April, wird um 19 Uhr im Kreativzentrum / Theater am Steg in Baden eine Ausstellung von M. Odin Wiesinger eröffnet. Zu sehen sind die Arbeiten des in Andorf, Oberösterreich, geborenen Bildhauers, Malers und Grafikers bis 4. Mai, jeweils Dienstag bis Freitag von 14 bis 20 Uhr sowie während der Veranstaltungen im Theater am Steg. Nähere Informationen bei der Kulturabteilung der Stadtgemeinde Baden unter 02252/868 00-232, e-mail kultur@baden.gv.at und www.baden.at.

Ebenfalls heute, Mittwoch, 23. April, startet um 18 Uhr in der Volksschule Emmersdorf mit einer Ausstellung der beiden Künstlerinnen Maria Doppelhofer und Irena Racek die NÖ Montessori Werkstatt, die bis Samstag, 26. April, Seminare, Referate, Abendveranstaltungen u. a. zum Thema "... denn Frieden ist der Weg" bietet. Nähere Informationen bei der NÖ Landesakademie unter 02742/294-17421, Katrin Piber, e-mail katrin.piber@noe-lak.at und www.montessori.noe-lak.at.

Morgen, Donnerstag, 24. April, eröffnet Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav um 17 Uhr in der "ecolounge" im Palais Niederösterreich in Wien die Ausstellung "gewalzt.geschnitten" von Erich Steininger. Gezeigt werden die großformatigen Druckwerke der letzten Jahre, die formal die Technik des Schneidens mit der Routine des Walzens mittels einer Gummiwalze verbinden, bis Ende September. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 12.30 und 13 bis 17 Uhr, Freitag von 8.30 bis 13 Uhr. Nähere Informationen bei der ecoplus unter 0742/9000-19620, www.ecoart.at und www.kunstnet.at/ecoart.

Anlässlich seines 900-jährigen Bestehens hat das Stift Klosterneuburg zehn Künstler eingeladen, auf das Stift und seine Geschichte inhaltlich bzw. formal zu reagieren und an zehn bedeutsamen Orten im und rund um das Stift die Besucher mit zeitgenössischer Kunst zu konfrontieren. Eröffnet werden diese ortsbezogenen Interventionen unter dem Titel "Hier und Jetzt / Hic et Nunc", die auf die unterschiedlichen Räume und deren geschichtliche wie soziale Konnotationen Bezug nehmen, morgen, Donnerstag, 24. April, um 18.30 Uhr in der Sala terrena. Zu sehen sind die Arbeiten von Mladen Bizumic (Marmorsaal, 1. Stock), Eva Chytilek (Kreuzgarten), Manuel Gorkiewicz (Außenraum), Nilbar Güres (Sebastianikapelle), Christoph Meier (Apothekerhof), Marusa Sagadin und Chris Fladung (Sala terrena), Steinbrener/Dempf (Stiftskirche), Nicole Wermers (Vorplatz Sala terrena), Julia Willms (Weinkeller, Kellergeschoß) und Clemens Wolf (Leopoldskapelle / Verduner Altar) bis 16. November. Am Freitag, 25. April, öffnet im Stift Klosterneuburg dann die Galerie der Moderne wieder ihre Pforten und präsentiert bis 16. November zeitgenössische Interpretationen sakraler Themen. Zu sehen sind u. a. Werke von Georg Koenigstein, Yves Hayat, Ludwig Gebhard und Martin Polasek, dessen monumentaler Bildzyklus zu Motiven der Johannes-Apokalypse einen besonderen Akzent setzen wird. Nähere Informationen beim Stift Klosterneuburg unter 02243/411-299, e-mail kultur@stift-klosterneuburg.at und www.stift-klosterneuburg.at.

Morgen, Donnerstag, 24. April, lädt auch der Tullnerfelder Kulturverein im Rahmen von "Phantastisches Tullnerfeld - Wienerwald -Wagram" um 19 Uhr zur Eröffnung einer Ausstellung mit Malerei und Grafik von Jolanda Richter in die Volksbank Tullnerfeld in Tulln. Zu sehen sind die Arbeiten der 1971 in Almelo, Niederlande, geborenen und seit 2000 in Maria Anzbach lebenden Künstlerin bis 6. Juni zu den Schalteröffnungszeiten (Montag bis Freitag von 8 bis 12 und 13 bis 15.30 Uhr). Nähere Informationen unter 02272/624 17 und www.tullnerfelder-kulturverein.at.

"Ein Hauch von Paradies" weht ab morgen, Donnerstag, 24. April, durch das Haus der Kunst in Baden; die Vernissage zur gleichnamigen Ausstellung von Heidi Halbritter beginnt um 19 Uhr. Ausstellungsdauer: bis 4. Mai; Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 12 und 15 bis 18 Uhr. Nähere Informationen beim Kulturamt Baden unter 02252/868 00-231.

Ebenfalls morgen, Donnerstag, 24. April, wird um 18.30 Uhr in der Hauptschule Fischamend die Ausstellung "12. April 1944: Als sich die Sonne verbarg. Fischamend im Luftkrieg 1944 - 1945" eröffnet. Die Schau ist bis 1. Mai zu besichtigen, an Wochentagen zwischen 16 und 19 Uhr, am Wochenende und am Feiertag zwischen 14 und 17 Uhr. Nähere Informationen unter 02232/773 00, e-mail stadtmuseen.fischamend@aon.at und www.fischamend.gv.at.

Das Kaiserhaus Baden veranstaltet morgen, Donnerstag, 24. April, ab 18 Uhr eine weitere Spezialführung mit Dr. Christine Triebnig-Löffler: Diesmal geht es um "Das ehemalige Schlafzimmer" des ersten Kaisers von Österreich in der Bel Etage des Kaiserhauses. Nähere Informationen und Anmeldungen unter 02252/868 00-231, e-mail kulturamt@baden.gv.at und www.kaiserhaus.baden.at.

Im Stadtmuseum St. Pölten führt Dr. Martha Keil morgen, Donnerstag, 24. April, ab 17.30 Uhr durch die Ausstellung "Gott und Kaiser. 100 Jahre ehemalige Synagoge St. Pölten". Am Sonntag, 27. April, dem letzten Öffnungstag, gibt es dann ab 15 Uhr eine weitere Führung. Nähere Informationen unter 02742/333-2601, e-mail kultur@st-poelten.gv.at und www.stadtmuseum-stpoelten.at.

Ab Freitag, 25. April, zeigt das Arnulf Rainer Museum im Frauenbad Baden unter dem Titel "Durcheinander / Commotion" erstmals in Österreich Malerei des britischen Künstlers Damien Hirst. Dessen Serie "Two Weeks One Summer", expressionistische, selbstreflexive Stillleben aus den Jahren 2008 bis 2012, wird dabei ausgewählten Arbeiten Arnulf Rainers aus sechs Jahrzehnten, u. a. Fingermalereien, aktionistischen Face Farces und kontemplativen Übermalungen der frühen 1950er-Jahre, gegenübergestellt. Ausstellungsdauer: bis 5. Oktober; Öffnungszeiten: täglich außer Dienstag von 10 bis 18 Uhr, Mittwoch zusätzlich bis 20 Uhr. Nähere Informationen beim Arnulf Rainer Museum unter 02252/20 91 96-12 und e-mail office@arnulf-rainer-museum.at und www.arnulf-rainer-museum.at.

Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka eröffnet am Freitag, 25. April, um 13 Uhr im Ostarrichi-Kulturhof in Neuhofen an der Ybbs die diesjährige Sonderausstellung "Krieg und Frieden -Europas langer Weg", die anlässlich des Weltkriegsgedenkjahres die Irrtümer in den europäischen Konfliktlösungsstrategien und damit eine Überwindung der Kriege in Europa und einen Ausblick auf eine friedliche Zukunft in den Mittelpunkt stellt. Ausstellungsdauer: bis 26. Oktober; Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag von 10 bis 12 und 13 bis 17 Uhr. Nähere Informationen beim Ostarrichi-Kulturhof unter 07475/527 00-40, e-mail office@ostarrichi-kulturhof.at und www.ostarrichi-kulturhof.at.

Die NöART-Ausstellung "Eine Reise ins Nichts, hin und retour" macht als nächstes im Dorfmuseum Roiten in Rappottenstein Station; eröffnet wird der vergnügliche Ausflug in die Welt der Comics am Freitag, 25. April, um 19.30 Uhr. Zu sehen sind die Arbeiten von Michael Hacker, Regina Hofer, Rudi Klein, Thomas Kriebaum, Ulli Lust, Nicolas Mahler, Leopold Maurer, Hannes Schaidreiter, Edda Strobl und Heinz Wolf bis 25. Mai. Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonn- und Feiertag von 14 bis 16.30 Uhr. Nähere Informationen bei NöART unter 02742/755 90, e-mail office@noeart.at und www.noeart.at.

Das Museum Gugging lädt am Freitag, 25. April, ab 16 Uhr erstmals zur neuen Schwerpunktführung "Sex zwischen den Tulpen": In der aktuellen Ausstellung "gugging meisterwerke.!" lenkt die Kunsthistorikerin Julia Haimburger dabei den Blick des Betrachters auf dieses polarisierende Thema und zeigt die große Bandbreite, in der sich Künstler der Art Brut diesem Bereich nähern. Nähere Informationen beim Museum Gugging unter 02243/870 87, e-mail museum@gugging.org und www.gugging.at.

Am Samstag, 26. April, findet von 10 bis 17 Uhr beim MuseumsPortal im Museumsdorf Niedersulz ein Pflanzenmarkt mit biologisch gezogenen Pflanzenraritäten aus dem Museumsdorf und der Region statt; ab 14 Uhr gibt es zudem einen Workshop zum Thema "Färben mit Pflanzen". An Spezialführungen werden an diesem Wochenende "Durch die Gärten des Museumsdorfes" (Samstag, 26. April) und "Mit Max und Moritz durchs Museumsdorf" (Sonntag, 27. April) geboten. Nähere Informationen beim Museumsdorf Niedersulz unter 02534/333, e-mail info@museumsdorf.at und www.museumsdorf.at.

"Vom 5-Uhr-Tee zum Frequency" nennt sich eine multimediale Ausstellung im neuen frei:raum St. Pölten, die mit rund 1.000 Exponaten 60 Jahre Populärmusik in St. Pölten beleuchtet. Die Ausstellung, die am Sonntag, 27. April, um 15 Uhr eröffnet wird, ist bis 14. September, jeweils Freitag und Samstag von 14 bis 21 Uhr bzw. Sonn- und Feiertag von 10 bis 17 Uhr, geöffnet. Nähere Informationen unter 02742/333-2643, e-mail stp.ausstellung@gmail.com und www.freiraum-stp.com.

Schließlich lädt die Schallaburg am Sonntag, 27. April, ab 14.30 Uhr in Kooperation mit Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich zur Präsentation der Videoinstallation "Bertha's Vaudeville" von Helmut und Johanna Kandl im Rahmen der Ausstellung "Jubel & Elend -Leben mit dem großen Krieg 1914 - 1918". Das Künstlerpaar hat dafür das bis dato weitgehend unbekannte Theaterstück "L'Education de Rosette" von Bertha von Suttner zum Leben erweckt und für den Raum, in dem das Video präsentiert wird, ein ganz spezielles Ambiente aus Plüschsofas, Theaterkulissen und Tapisserien geschaffen. Nähere Informationen bei der Schallaburg unter 02754/6317, e-mail office@schallaburg.at und www.schallaburg.at bzw. www.publicart.at.

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