"Eco" am 24. April: Belastungs-Budget in Arbeit, Wirtschaftsfaktor Bienen und Filmland Österreich

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 24. April 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Belastungs-Budget in Arbeit: Verbissener Streit bis zur letzten Minute

256 Milliarden Euro macht die österreichische Staatsschuld gegenwärtig aus. Sie ist so hoch wie noch nie - und wird weiter steigen. Doch muss die Regierung mit dem neuen Doppelbudget zeigen, mit welchen Maßnahmen sie die Schulden in den Griff bekommen will. Steuerzahler und Unternehmer befürchten harte Einschnitte, wenn kommenden Dienstag Finanzminister Michael Spindelegger dem Parlament seinen Budgetentwurf präsentiert. Das Sparbudget scheint zwar längst verbindlich vereinbart, doch das Gezerre geht bis zur letzten Minute weiter. So streiten die Sozialpartner noch um die sechste Urlaubswoche, die Wohnbauförderung und den Handwerkerbonus. Und andere Interessengruppen mobilisieren, um neue Belastungen zu vermeiden. "Eco" blickt hinter die Kulissen. Was wird das Budget für die Steuerzahler bringen? Und wer werden die Verlierer und Gewinner sein?

Geliebte Bienen: Todeskandidaten und Wirtschaftsfaktor

Der Wirbel ums Bienensterben ist verebbt, doch das Sterben geht weiter. Dabei sind die Honigbienen für ein blühendes und intaktes Land unentbehrlich. Die giftigen Spritzmittel sind zwar inzwischen verboten worden, doch die Lebensbedingungen haben sich nicht wesentlich verbessert. Unbestritten positiv ist nur, dass in Österreich die Bienen beliebter sind als je zuvor. Und einen Trend ausgelöst haben: In den Städten etablieren sich "neue Imker", die Bienenvölker wie Haustiere halten. Dabei sind die klassischen Imker als Wirtschaftsfaktor gefragter denn je - bei den Landwirten zum Bestäuben der Agrarpflanzen und bei den Kunden, die heimischen Honig suchen. "Eco" zeigt Freud und Leid der fleißigen Bienen. Und porträtiert jene Niederösterreicherin, die die gefragten Bienenköniginnen züchtet und weltweit exportiert.

Filmland Österreich: ORF - Aufträge beleben Wirtschaft und Tourismus

Mit 1.600 Produktionsbetrieben und 4.000 Beschäftigten stellen die heimischen Film- und TV-Produzenten einen kleinen, aber feinen Wirtschaftszweig dar. Bei aller Kleinheit sind nämlich die volkswirtschaftlichen Multiplikator-Effekte der Branche nicht zu übersehen. Insbesondere in kleinen Ländern wie Österreich sind eigenständige TV- und Filmproduktionen für den Erhalt der regionalen Identität ebenso wichtig wie nationale Medien und Fernsehsender. Um den großen deutschen Fernsehkanälen mit österreichischen Inhalten, Stoffen und Sichtweisen Paroli bieten zu können, ist eine gesunde Film- und TV-Wirtschaft hierzulande geradezu ein nationales Anliegen. Bund und Länder fördern Produktionen auf vielfältige Weise - und der öffentlich-rechtliche Rundfunk ORF finanziert mit seinen Gebühreneinnahmen besonders viele Projekte. 2013 wurden dafür beispielsweise 95 Millionen Euro ausgegeben. Doch heuer, 2014, werden es um 10 bis 15 Prozent weniger sein. Der ORF muss aufgrund des Wegfalls der Gebührenrefundierung einen harten Sparkurs fahren und auch die staatlichen Förderbudgets wachsen nicht. Schon fürchten viele Filmschaffende einen Niedergang der Branche. "Eco" blickt hinter die Kulissen, selbstbewusst und distanziert.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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