Soko Kfz: Festnahme von 30 Beschuldigten nach Mercedes-Diebstählen.

87 Kfz-Diebstähle mit einer Schadenshöhe von einer Million Euro geklärt

Wien (OTS) - Mitglieder mehrerer Banden aus der Ukraine begingen in Österreich und Nachbarländern 160 Kfz-Diebstähle zwischen August 2012 und April 2013. Dabei wurden Autos der Marke Mercedes vom Typ Sprinter, Vito und Viano gestohlen. Speziell durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Soko-Kfz mit Ungarn, der Slowakei, Italien und Deutschland gelang es, 30 Verdächtige in drei Ländern festzunehmen - 17 davon in Österreich, 7 in Ungarn und 6 in der Slowakei. Ihnen werden 87 Diebstähle im Wert von mehr als einer Million Euro zugeordnet.

"Die Mannschaft der Soko Kfz arbeitet nicht nur Hand in Hand mit den Landeskriminalämtern und anderen Einsatzeinheiten in Österreich, sie ist auch international bestens vernetzt", sagte Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner bei einer Pressekonferenz in Wien mit dem burgenländischen Landespolizeidirektor, Mag. Hans Peter Doskozil, sowie dem Kriminalisten Bezirksinspektor Andreas Köck vom Landeskriminalamt Burgenland.

Seit Errichtung der Soko Kfz am 1. Oktober 2009 wurden insgesamt 409 Verdächtige ausgeforscht und 213 Personen festgenommen. Den Beschuldigten wurden 836 Pkw-Diebstähle nachgewiesen, 107 Motorrad-Diebstähle, 39 Lkw-Diebstähle, drei Anhänger-Diebstähle sowie 72 Diebstähle von sonstigen Fahrzeugen (Baumaschinen, Fahrräder etc.). Die Schadenssumme beträgt insgesamt mehr als 25,5 Millionen Euro. Von diesen Fahrzeugen wurden 288 Pkws sichergestellt, weiters 20 Motorräder, 9 Lkw, 3 Anhänger und 72 sonstige Fahrzeuge. Ihr Gesamtwert betrug mehr als 11,3 Millionen Euro.

Die Zahl der Anzeigen wegen Kfz-Diebstählen ging in Österreich von 11.089 im Jahr 2005 auf 5.141 im Jahr 2013 zurück. Die Aufklärungsquote stieg von 9,7 Prozent auf 12,9 Prozent.

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