Oberhauser: Fakt ist, dass Beschäftigung am Bau wieder kräftig zunimmt

FPÖ-Politik des Verzerrens und Angstschürens hat nichts mit der Realität zu tun

Wien (OTS/SK) - Der Interpretation einer Anfragebeantwortung des BMASK durch die FPÖ kann SPÖ-Sozialsprecherin Sabine Oberhauser nichts abgewinnen. Am Mittwoch betonte Oberhauser gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Das ist schlicht falsch. Die Entwicklung der sektoralen Beschäftigung in den Jahren 2009 und 2010 ist wohl kaum auf Faktoren wie Arbeitsmarktmobilität oder dergleichen zurückzuführen, sondern viel mehr auf den Einbruch durch die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09." Fakt sei vielmehr, dass die Baubeschäftigung seit dem Tiefpunkt des größten wirtschaftlichen Einbruchs der Industriestaaten seit den 30er Jahren in Österreich wieder kräftig zugenommen habe. ****

"So ist die branchenspezifische Beschäftigung im Jahr 2011 um 3.700 und 2012 um weitere 2.700 Beschäftigte angestiegen", erklärte Oberhauser. Lediglich im Vorjahr gab es vor allem auf Grund des extrem langen Winters eine leichte Abnahme von 946 Beschäftigten. "Im Durchschnitt der letzten drei Jahre hat der Bau jedenfalls wieder um jährlich 1.800 Beschäftigte zugelegt", sagte Oberhauser.

Im Durchschnitt des 1. Quartals 2014 lag die Beschäftigungszunahme um 5.500 über dem Vorjahreswert, im März sogar um mehr als 10.000 darüber. "Mit knapp 240.000 Beschäftigten liegen wir aktuell noch um 0,6 Prozent bzw. minus 1.474 unter dem vergleichbaren Zeitpunkt vor der Krise", sagte Oberhauser. "Auch der Bestand an vorgemerkten Arbeitslosen im Bauwesen ist in den vergangenen zwei Monaten wieder rückläufig gewesen", betonte die SPÖ-Sozialsprecherin. Konkret lag die Zahl der Arbeitslosen im 1. Quartal 2014 um 2.016 unter dem vergleichbaren Vorjahreswert, im März sogar um 5.094 beziehungsweise 11,4 Prozent darunter.

Auch betonte Oberhauser, dass die Zahl der unselbständig Beschäftigten seit dem EU-Beitritt 1994 (März 2014 gegenüber März 1994) um 430.563 bzw. 14,2 Prozent zugenommen habe. Und seit dem März 2008 hat der Anstieg immerhin auch noch 80.110 Beschäftigte betragen. "Auch das zeigt, dass die FPÖ-Politik des Verzerrens und Angstschürens nichts mit der Realität zu tun hat", sagte Oberhauser. (Schluss) up/bj

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