Skandal um Religionszwang in Niederösterreich weitet sich aus

Wien (OTS) - Einem hochrangigen Juristen des Landesschulrates für Niederösterreich (LSR-NÖ), der die schulische Vorbereitung auf die Erstkommunion außerhalb des Religionsunterrichts untersagte, drohen nun "einige Konsequenzen". Dies geht aus einem Bericht der kirchennahen "NÖN" vom Dienstag hervor. Dass die Vorgehensweise des Juristen, dessen Identität der "Initiative Religion ist Privatsache" bekannt ist, von einer offiziellen Stellungnahme des Bundesministeriums für Unterricht Unterstützung erhält, ist dem NÖN-Bericht jedoch nicht zu entnehmen. Ebensowenig, dass die Sache zu einem Politikum wurde erst nachdem eine Boulevardzeitung interveniert hat.

Vor dem Hintergrund einer Anzeige, die am 11.4.2014 beim LSR-NÖ eingebracht wurde wegen des Religionszwangs an der gegenständlichen Landesvolksschule, richtet nun die "Initiative Religion ist Privatsache" einen dringenden Appell an die Niederösterreichische Landesregierung, eine klare und sachliche Stellungnahme zu den Vorwürfen zu veröffentlichen. Ferner warnt die Initiative eindringlich davor, Beamte, die sich pflichtbewusst für die Rechtsstaatlichkeit und gegen Diskriminierung einsetzen, gesetzeswidrig zu sanktionieren.

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