RfW-Bundesobmann Matthias Krenn ist gegen das Energieeffizienzgesetz in dieser neuen-alten Form!

Komplett falscher Ansatz - Unternehmenswachstum wird mit Strafen belegt!

Wien (OTS/RfW) - Der RfW lehnt auch das überarbeitete Energieeffizienzgesetz, das nach Ostern in die Begutachtung geht, als zusätzliche Belastung für die Wirtschaft entschieden ab. Die Unternehmer können und wollen nicht mehr die Vorstellungen der praxisfremden Politiker ausbaden. Trotz einem Feedback in der Realwirtschaft, hat sich am geplanten Gesetz nichts geändert. Nach dem Motto " Erster Versuch, liegen lassen und dann nochmal aufwärmen" wird versucht, dieses Gesetz ein weiteres Mal einzubringen. Mit den Bestimmungen sowie der Formulierung der Umweltziele schießt man weit über das Ziel hinaus, so der RfW-Bundesobmann Matthias Krenn.

"Das geplante Gesetz bringt nur zusätzlichen Bürokratieaufwand, ist ein kommunistischer planwirtschaftlicher Unnsinn und widerspricht dem verfassungsmäßig garantierten Grundsatz der Erwerbsfreiheit. Auch die angedrohten Strafen sind kontraproduktiv. Die geforderte Energieeinsparung steht zudem im völligen Widerspruch zum gewünschten Wirtschaftswachstum. Genauso könnten Autohändler mit einem Strafzuschlag versehen werden, wenn sie mehr Autos verkaufen oder Transportunternehmer, wenn sie mehr Frachtaufträge durchführen, so Bundesobmann Krenn.

Angesichts der Tatsache, dass die Wirtschaft jetzt schon durchschnittlich 1.000 Gratisstunden für den Staat in Form von Statistikmeldungen, Sicherheitsauflagen usw. zu leisten hat, muss jede Neubelastung für die Unternehmen entschieden abgelehnt werden", betont Krenn.

"Gerade im Bereich der Umwelt setzt der RfW auf Eigenverantwortung vor staatlicher Bevormundung. Daher plädieren wir für Anreizsysteme statt Bestrafungen. Energieaufwand ist ein Kostentreiber, den es gilt, in den Griff zu bekommen. Daher liegt es im ureigensten Interesse der Unternehmen, Energieeffizienz nachhaltig zu sichern. Dazu braucht es keine Energieaudits, Zertifizierungen oder Energiemanagementsysteme, sondern den betriebswirtschaftlichen Hausverstand der Unternehmen", so Krenn abschließend.

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