FPÖ-Kickl: Hundstorfers Arbeitsmarktschmäh vom eigenen Ministerium widerlegt

"Sektorale Schließung des Arbeitsmarktes am Bau muss kommen."

Wien (OTS) - "Der Arbeitsmarktschmäh des roten Sozialministers Rudolf Hundstorfer wurde nun von seinem eigenen Ministerium widerlegt. In einer Anfragebeantwortung musste das BMASK nämlich eingestehen, dass die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe bei In- und Ausländern in den letzten Jahren massiv angestiegen ist. Und das noch vor der Arbeitsmarktöffnung für Bulgaren und Rumänen ab dem 1. Jänner 2014", so FPÖ-Sozialsprecher Herbert Kickl.

"Die BMASK-Zahlen widerlegen Hundstorfers Modell, dass Arbeitsmarktmobilität Arbeitsplätze schaffen würde. Das Gegenteil ist der Fall, wie man im Baugewerbe sieht: So stieg die Zahl der arbeitslosen Bauarbeiter von 2008 bis 2013 insgesamt um 36,3 Prozent. Während die Arbeitslosigkeit bei inländischen Arbeitskräften um 21,2 Prozent angestiegen ist, betrug die Steigerung bei sonstigen EU-Bürgern gleich 98,8 Prozent und bei Nicht-EU-Bürgern 45,0 Prozent", so Kickl weiter.

"Dazu kommt, dass etwa von 2008 bis 2013 die Aktivbeschäftigung von Österreichern am Bau um 4,5 Prozent zurückgegangen ist, während die von sonstigen EU-Bürgern um 65,9 Prozent zugenommen hat. Die Verdrängung der Österreicher am Bau durch die Billigkonkurrenz aus dem Ausland wird hiermit evident", so der freiheitliche Sozialsprecher.

"Wenn der SPÖ-Sozialminister den Tag der Arbeit am 1. Mai noch ernst nimmt, dann soll er endlich den von der FPÖ eingebrachten Vorschlag einer sektoralen Schließung des Arbeitsmarktes, etwa im Baugewerbe, umsetzen. Tut er das nicht, dann macht er weiterhin Tür und Tor für die ungehinderte Zuwanderung in den österreichischen Arbeitsmarkt und den Sozialstaat auf", schloss Kickl.

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