- 22.04.2014, 14:09:17
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A 4 Sicherheits-Paket geht in die nächste Phase
LH Pröll: "Für Niederösterreich von großer Bedeutung"
Utl.: LH Pröll: "Für Niederösterreich von großer Bedeutung" =
St. Pölten (OTS/NLK) - Das Verkehrs-Sicherheits-Paket für die A 4
Ost-Autobahn geht in die nächste Phase. Nach den ersten
Sicherheits-Sofortmaßnahmen im Jahr 2013 startet die Asfinag morgen,
Mittwoch, den dreispurigen Ausbau der A 4 vom Flughafen bis
Fischamend. Bis Ende 2015 werden beide Fahrtrichtungen auf drei
Spuren verbreitert. "Für das Bundesland Niederösterreich ist der
heutige Tag ein wichtiger, weil gerade der Ausbau der A 4
Ost-Autobahn von großer Bedeutung ist", so Landeshauptmann Dr. Erwin
Pröll anlässlich der heutigen Pressekonferenz mit Verkehrsministerin
Doris Bures und Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl.
In Niederösterreich habe sich in den letzten Jahren "unglaublich
viel getan" und es zeige sich "sehr viel Entwicklungspotenzial".
Zunehmender Verkehr führe aber zu immer mehr Sicherheitsproblemen.
"Für Niederösterreich erwarte ich mir wesentliche Aspekte", so Pröll.
Mit einer größeren Kapazität werde Mobilität funktionsfähig und der
Standort zwischen Wien und Bratislava wesentlich interessanter. Die
Ostregion habe eine enorme Entwicklung genommen: "Seit der
Osterweiterung haben wir in Niederösterreich eine um 0,5 Prozent
höhere Wirtschaftsleistung und zusätzlich 990 Unternehmen mit rund
10.000 Arbeitsplätzen angesiedelt", so Pröll. Die
Verkehrsinfrastruktur führe damit auch zu einer Erhöhung der
Standortqualität.
Verkehrsministerin Bures sprach von einem "Gesamtprojekt, das für
die ganze Region von Bedeutung ist". Dieses erfülle die von ihr
formulierten Leitlinien wie kaum ein anderes: nämlich die Prämisse
"Projekte umzusetzen, die die Menschen in ihrer Mobilität
unterstützen, und die die Verkehrssicherheit auf den Straßen
verbessern". "Die A 4 hat eine vielfältige Situation", so Bures
weiter. Der Lkw-Verkehr liege beispielsweise bei 17 Prozent (der
Durchschnitt liege österreichweit bei 13 Prozent), es gäbe viele
Pendlerinnen und Pendler und hohe Verkehrsspitzen in den Morgen- und
Abendstunden. Das Sicherheitspaket - bestehend aus dem dreispurigen
Ausbau und dem mit 1. Juni in Kraft tretenden Lkw-Fahrverbot auf der
dritten und vierten Fahrspur - solle zu einer "Erhöhung der
Verkehrssicherheit" beitragen.
Für Burgenlands Landeshauptmann Niessl ist das A 4
Sicherheitspaket mit einem Investitionsvolumen von 345 Millionen Euro
ein "wichtiges Projekt für die Verkehrsinfrastruktur in der
Ostregion". Damit würde nicht nur der Wirtschaftsstandort
Niederösterreich aufgewertet werden, sondern auch das Burgenland.
"Die ersten Maßnahmen greifen schon", berichtete Niessl. "Jeder
Kilometer ist ein Mehr an Sicherheit und ein Mehr an Flüssigkeit des
Verkehrs", so Burgenlands Landeshauptmann.
Seitens der Asfinag wurde eine deutliche Verkehrszunahme in den
letzten Jahren beobachtet. "Der Verkehr ist im letzten Jahr um rund
zwei Prozent gestiegen und auch heuer, im ersten Quartal ist der
Verkehr gestiegen", so Asfinag-Vorstand DI Alois Schedl. Unfälle
seien von der Anzahl zwar nicht mehr geworden, aber die Auswirkungen
dieser seien gravierender, da meist ein Lkw beteiligt sei. "Der erste
Teil der Sicherheitsmaßnahmen wurde umgesetzt, jetzt starten wir in
den zweiten Abschnitt", so Schedl. Die Vorarbeiten dafür würden
bereits seit längerem stattfinden. Auch aus Gründen der
Verkehrssicherheit müsse man die Abschnitte aufteilen. "Daher werden
nur zehn bis maximal 15 Kilometer auf einmal saniert", so Schedl.
"Wir können nur einen Teil der Verkehrssicherheit leisten", ergänzte
Asfinag-Vorstand Dr. Klaus Schierhackl. Er appellierte, dass auch die
Autofahrer ihren Beitrag leisten müssten.
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