Freund: Karas gibt verfehlte Politik der Konservativen zu

Hohe Arbeitslosigkeit Folge falscher Prioritätensetzung - Freund: "Höchste Zeit für Kurswechsel in Europa"

Wien (OTS/SK) - SPÖ-EU-Spitzenkandidat Eugen Freund sieht die SPÖ in ihrem Weg, sich in Österreich und Europa vehement für den Kampf gegen Arbeitslosigkeit einzusetzen, erneut bestätigt. In einem Interview mit dem "Standard" (Ausgabe vom 19.4.) räumt ÖVP-EU-Spitzenkandidat Karas ein, dass ein Mitgrund für das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Volkspartei und Sozialdemokraten auf EU-Ebene die hohe Arbeitslosigkeit in Europa und somit eine Folge verfehlter Politik sei. "Sowohl EU-Parlament als auch EU-Mitgliedsländer sind konservativ dominiert. Und die EVP kommt jetzt, im Wahlkampf darauf, dass Beschäftigung vielleicht doch ein wichtiges Thema für die Bürgerinnen und Bürger sein könnte. Das ist ein bisschen spät, Herr Karas", so Freund. ****

Der SPÖ-EU-Spitzenkandidat bekräftigt in diesem Zusammenhang, dass es "höchste Zeit für einen Kurswechsel" in Europa ist: "Die kommende EU-Wahl ist richtungsentscheidend: Die Sozialdemokratie hat die historische Chance, einen Kurswechsel in Europa einzuleiten. Werden wir stärkste Fraktion im EU-Parlament, stellen wir auch den Kommissionspräsidenten. Und Martin Schulz wäre Garant für ein neues, ein gerechteres und sozialeres Europa. Denn es ist nicht egal, wer führende Kraft in Europa ist."

Die SPÖ habe bewiesen, dass sie die richtigen Antworten auf die Finanz- und Wirtschaftskrise habe, so Freund. "Die Krise hat sich im EU-Vergleich in Österreich längst nicht so dramatisch ausgewirkt wie in anderen Ländern. Während die SPÖ-geführte Regierung Maßnahmen für mehr Beschäftigung gesetzt hat und den Verursachern der Krise einen gerechten Beitrag zu deren Bewältigung abverlangt, haben andere, konservative Regierungen mit ihrer Austeritätspolitik die Wirtschaft ruiniert und mit ihr gleich tausende Arbeitsplätze", erinnert Eugen Freund. Österreich sei Vorbild bei der Arbeitsmarktpolitik - so ist Österreich im Kampf gegen die Gesamt- und Jugendarbeitslosigkeit EU-weit regelmäßig an der Spitze, während in anderen Ländern mehr als jeder zweite junge Mensch ohne Job ist. Auch die Jugendgarantie soll EU-weit eingeführt werden, für die die SPÖ "einen deutlich höheren Mitteleinsatz" einfordert. (Schluss) bj/ps

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