Glawischnig zu Heinisch-Hosek: Chance auf Neustart bei Bildungsbudget

Grüne Sondersitzung als Nagelprobe für Faymann und Spindelegger - Nicht bei SchülerInnen sparen

Wien (OTS) - "Es ist erfreulich, dass die Bildungsministerin spät aber doch zur Vernunft zu kommen scheint. Dieser erste Erfolg im Kampf gegen die absurden Kürzungspläne bei der Bildung ist dem Widerstand der SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen, DirektorInnen und ExpertInnen und nicht zuletzt auch dem Druck der Grünen durch die für nächste Woche geplante Sondersitzung des Nationalrates zu verdanken. Jetzt besteht die Chance auf einen echten Neustart beim Bildungsbudget. Dabei sollte eine klare Linie verfolgt werden:
Bildung ist das größte Kapital für die Zukunft unseres Landes. Bei den Schülerinnen und Schülern im Klassenzimmer darf nicht gespart werden", sagt die Grüne Klubobfrau und Bundessprecherin Eva Glawischnig in Reaktion auf die heutige Ankündigung von Bildungsministerin Heinisch-Hosek, alle Spar-Verordnungen im Schulbereich zurückzunehmen. "Die Grüne Sondersitzung am 24. April bietet nun die Chance, einen konkreten alternativen Einsparplan zu beschließen, der nicht bei der Bildung, sondern etwa in der Verwaltung, bei den ineffizienten Wirtschaftsförderungen oder umweltschädlichen Subventionen spart. Die Sondersitzung wird damit zur Budget-Nagelprobe für Bundeskanzler Faymann und Finanzminister Spindelegger, ihre zukunftsblinden Kürzungen mit dem Rasenmäher zu beenden und beim Budget die richtigen Prioritäten zu setzen. Die geplanten Kürzungen bei Bildung, Wissenschaft und Forschung sollen zurückgenommen werden."

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