Bike-Späteinsteiger 39+ erhalten kostenlose Doppelfahrstunde in Fahrschulen

Fahrschulen machen Lenker "fit" für eine sichere Motorrad-Saison

Wien (OTS/PWK270) - Bei der Ausbildung zur Erteilung der Lenkberechtigung für die Klasse A, bieten Fahrschulen den Motorrad-Führerscheinkandidaten, die älter als 39 Jahre sind, eine kostenlose Doppelfahrstunde bei der Perfektionsschulung an. "Die praktische Basisausbildung von mindestens 12 Fahrstunden kann damit im Zuge der Aktion um zwei Unterrichtseinheiten erweitert werden und soll so angehende Biker insbesondere für Freilandfahrten unter Aufsicht eines Fahrlehrers fit machen", so Herbert Wiedermann, Obmann des Fachverbandes der Fahrschulen. "Mehr als 80 Prozent aller Motorradunfälle ereignen sich außerhalb des Ortsgebiets." Zunächst sollen 200 angehende Motorrad-Lenker in den Genuss der freiwilligen kostenlosen Doppelfahrstunde kommen, die vom Verkehrssicherheitsfonds des Verkehrsministeriums sowie vom Fahrschulverband gesponsert wird.

Die Fahrschulen sind Spezialist Nummer eins bei der Schulung im Straßenverkehr. "Die fachkundigen Fahrlehrer der Fahrschulen, die bei der praktischen Fahrt den Kandidaten begleiten, können den Biker während der Fahrt per Funk anweisen und nach Fahrtende ein fachkundiges Feedback zu deren Fahrfertigkeiten sowie zu realen Situationen im Straßenverkehr geben. Die Fahrschulen unterstützen diese Initiative für 39+ jährige Lenker von Verkehrsministerin Bures, die zu mehr Verkehrssicherheit beiträgt und bei der die Fahrschulen als exklusiver Partner fungieren", so Wiedermann. Höchste Qualität bei der Ausbildung fördert eine hohe Verkehrssicherheit und schützt Menschenleben.

Die Fahrschulen sind Komplettanbieter bei der Motorrad-Ausbildung und der Fortbildung, weshalb auch Motorrad-Wiedereinsteiger, die bereits seit Jahren einen A-Schein besitzen, sich einem qualifizierten Fahrtauglichkeitstest unterziehen sollten. "Wenn ältere Führerschein-Inhaberinnen und -inhaber ihre Fahrgewohnheiten und ihre Fahrzeugbeherrschung falsch einschätzen, hat dies meist gravierende Folgen", rät Wiedermann, sich in einer Fahrschule beraten zu lassen. Beim Schulungsangebot können Ausbildungsschwerpunkte individuell berücksichtigt werden wie das Mitführen von zusätzlichem Gewicht (zB Gepäck, Beifahrer), besondere Gefahren mit leistungsstärkeren Motorrädern, Fahren mit unterschiedlichen Tempi auf Freilandstraßen oder die richtige Blicktechnik.

"Motorrad-Lenker verunglücken überwiegend bei Alleinunfällen bzw. aufgrund eines eigenen Fehlverhaltens. Hauptursachen sind vor allem unangepasste Geschwindigkeiten, mangelnde Sicht beim Überholen, Kurvenschneiden, Vorrangverletzungen oder Wildunfälle. Häufungen treten in den Sommermonaten am Wochenende und nachmittags zwischen 13 und 19 Uhr auf", empfiehlt Wiedermann interessierten A-Lenkern, sich an eine Fahrschule in der Nähe zu wenden und sich mit einer Qualitätsschulung in der Fahrschule machen fit fürs Bike zu machen. (JR)

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