FPÖ-Dieringer-Granza: Bildungspolitische Sparmaßnahmen auf Kosten des ländlichen Raumes

Wo bleibt Schulstandortkonzept von LH Kaiser?

Klagenfurt (OTS) - Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser und Landesschulratspräsident Rudolf Altersberger sind um nichts besser in der Kommunikation, als ihre viel gescholtene Genossin Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Sie teilen den betroffenen Eltern, Schülern und Lehrern nur über die Medien mit, dass ihre Schulen geschlossen werden müssen. Das direkte Gespräch sucht niemand und Konzepte werden schon gar nicht vorher mit der Bevölkerung diskutiert. Scheinbar lernt man das so in SPÖ-Seminaren", kritisiert die Vizepräsidentin des Kärntner Landesschulrates, Mag. Elisabeth Dieringer-Granza. Diese bürgerfremde Politik werde von Wien vorgelebt und in Kärnten munter weiter praktiziert.

"Seit Monaten fordere ich den Landeshauptmann auf, sein Schulstandortkonzept zu präsentieren, bis jetzt haben wir nur erfahren, dass sich darum ein pensionierter Lehrervertreter kümmert und das war`s", so Dieringer-Granza. Sie zeigt auch das seltsame Doppelspiel der SPÖ Kärnten auf. Solange die SPÖ nicht an der Macht war, wetterte der heutige Landesschulratspräsident Altersberger gegen jede Schulstandortzusammenlegung und forderte den Rücktritt des damaligen Schulreferenten. Heute bezeichnete der derselbe SP-Funktionär Altersberger Schulschließungen als unbedingt notwendig".

Dieringer-Granza befürchtet auch, dass es nicht bei der von der SPÖ angekündigte Schließung von 30 Schulen bleibt. "Bei dieser Berechnung sind die zusätzlichen zehn Millionen, welche der Bund jetzt von Kärnten für die Lehrer verlangt, noch nicht einkalkuliert".

"Kärnten kann mehr", so lautete der SPÖ-Slogan mit dem man zur Wahl angetreten war. Ein Jahr danach wissen wir nun, was das übersetzt bedeutet: Sparmaßnahmen auf Kosten der Kinder, auf Kosten des ländlichen Raumes, keiner setzt sich für die Kärntner Anliegen in Wien mehr ein, diese Liste lässt sich leider noch weiter fortsetzen", kritisiert Dieriger-Granza. Sie gibt zu bedenken: Stirbt die Schule in einer Gemeinde, stirbt auch die Region, denn junge Familien wandern ab.

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