GÖD-FCG-BMHS-Gewerkschaft: Das Wohl der jungen Menschen nicht mehr im Vordergrund!

Hat Frau BM Heinisch-Hosek eigentlich ein bildungspolitisches Gesamtkonzept?

Wien (OTS) - Am 18. Dezember 2013 stellte Frau BM Heinisch-Hosek fest, dass sie eine Schule ohne Nachhilfe möchte. Monate später hat sie diese Vision offenbar über Bord geworfen.

Durch die Streichung der Teiler auf der 9. Schulstufe (Deutsch, Mathematik, typenbildender Gegenstand) wird das pädagogische Erfolgsmodell der letzten Jahre zu Grabe getragen. Mehr als 5.000 Schülerinnen und Schüler schafften durch die kleineren Gruppengrößen den Aufstieg in die 10. Schulstufe, was nun den nachkommenden Schülerinnen und Schülern verwehrt werden soll. Das Wiederholen der ersten Klassen verursacht einen volkswirtschaftlichen Schaden von mehr als 30 Millionen Euro!

Die Schülerinnen und Schüler in den ersten Klassen an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen haben unterschiedliche schulische Biografien und unterschiedliches Vorwissen. Dies muss im ersten Schuljahr auf einen hohen gemeinsamen Nenner gebracht werden. Kleinere Schülergruppen verbessern die Lernergebnisse jedes einzelnen.

Unter ihrer Vorgängerin wurde immer festgehalten, dass die Teilungen auf der 9. Schulstufe nur der erste Schritt hin zu einer generellen Verminderung der Klassenschülerhöchstzahl ist. Jetzt nimmt Frau BM Heinisch-Hosek den Schülerinnen und Schülern sogar diese Teiler weg und geht zumindest zwei bildungspolitische Schritte zurück.

"Schule ohne Nachhilfe" - ein Beitrag zur bildungspolitischen Sonntagsrede!

Rückfragen & Kontakt:

Jürgen Rainer
Vorsitzender der
Fraktion Christlicher Gewerkschafter an
berufsbildenden mittleren und höheren Schulen
0664/498 14 30

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