Kickl: Karas lässt sich von Junckers Eurokraten-Truppe sponsern

ÖVP-Spitzenkandidat soll umgehend Wahlkampf-Financiers offenlegen

Wien (OTS) - Auf Grund eines Streites um die Verwendung einen Zitats von U2-Sänger Bono Vox kommen Dinge zu Tage, die der ÖVP-Spitzenkandidat für die EU-Wahl, Othmar Karas, wohl lieber geheim gehalten hätte. Das Geheimnis gelüftet hat ausgerechnet die eigene Bundespartei, denn, so heißt es in der "Presse": "Man habe damit nichts zu tun, das Plakat sei in Karas' Auftrag angebracht und von der Europäischen Volkspartei finanziert worden."

"Das ist hochinteressant und führt zu der Frage, was noch alles die EVP für einen der glühendsten Eurokraten in ihren Reihen sponsert", erklärt FPÖ-Generalsekretär und Wahlkampfleiter NAbg. Herbert Kickl. "Ich fordere Karas auf, umgehend offenzulegen, aus welchen Quellen sein Wahlkampf gespeist wird, und erinnere ihn daran, dass die Intransparenz, die in Brüssel herrscht, in Österreich per Gesetz nicht mehr zulässig ist. Es gibt eine Wahlkampfkosten-Obergrenze, die einzuhalten ist", so Kickl.

Dass Karas auf Grund seiner besonders kritiklosen Bejubelung des Brüssel-Zentralismus ein Liebkind der dort mächtigsten Fraktion sei, überrasche nicht weiter, so Kickl. Den Bürgern sei gesagt, dass es sich dabei um jene EVP handelt, die Jean-Claude Juncker zum Präsidenten der EU-Kommission machen will. Dessen politische Maxime lautet bekanntlich: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

"Eurokraten sind das Gegenteil von Demokraten", stellt dazu Kickl fest und empfiehlt Karas dringend, sich bei der Bereinigung seiner Wahlkampffinanzierungsaffäre nicht auf ein anderes Motto seines Idols Juncker zu verlassen, das da lautet: "Wenn es ernst wird, muss man lügen."

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