FP-Waldhäusl: MILAK darf nicht dem Verfall preisgegeben werden

FP-NÖ fordert stattdessen Aufwertung durch Erweiterung des Bildungsangebots

St. Pölten (OTS) - "Anstatt die Theresianische Militärakademie in Wr. Neustadt sowohl einer infrastrukturellen als auch institutionellen Generalüberholung zu unterziehen, wird sie durch die politische Ignoranz von ÖVP und SPÖ zu Tode gespart", so der freiheitliche Klubobmann Gottfried Waldhäusl. Ursprung des freiheitlichen Ärgernisses seien viele Schreiben und Aussagen verärgerter Eltern von MILAK-Schülern, die sich über eklatant steigende Internatsgebühren beschweren würden. "Diese Erhöhungen sind schlichtweg nicht gerechtfertigt, da die Unterbringung im Internat der MILAK nicht einmal den Grundstandards der NÖ-Heimordnung entspricht", so Waldhäusl.

So seien beispielsweise nach wie vor 7-Bett-Zimmer Usus, zu einem Preis von einem 5 Sterne-Hotel. "Klar, dass die Eltern rebellieren, wenn sie stetig steigende Internatspreise hinzunehmen haben, während ihre Kinder in mittelalterlichen Verhältnissen hausen müssen", so der freiheitliche Mandatar. Anstatt die dringend nötigen Reformen zu veranlassen, würde die Politik tatenlos zusehen, wie Kinder dadurch vertrieben und Schulen geschlossen würden. "Es zuzulassen, dass traditionsreiche Schulen, wie die MILAK, aufgrund fehlender Subventionen geschlossen werden müssen, während man Millionen in die Neuen Mittelschulen pumpt, halte ich für bildungspolitisch äußerst bedenklich", so Waldhäusl.

Ganz im Gegenteil sollte die MILAK nicht nur erhalten bleiben, sondern auch zu einer Eliteschule aufgewertet werden. Beispielsweise könne man das Bildungsangebot über die Ausbildung zum Berufsoffizier hinaus erweitern. Vorstellbar wäre, die MILAK zusätzlich als breit gefächerte Ausbildungsstätte für sicherheitspolitische Fachkräfte, wie beispielsweise in den Bereichen Zoll, Zivilschutz, aber auch IT-Datenschutz zu etablieren. "Es ist in erster Linie die ÖVP, die sich nun zu bekennen hat, ob sie sich für ein zukunftsträchtiges Projekt einer Eliteschule entscheidet oder die MILAK dem Verfall preisgibt", so Waldhäusl abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Klub im NÖ Landtag
Pressereferat
Tel.: T:02742/9005 13708,M:0664/825 76 94
presse-noe@fpoe.at
www.fpoe-noe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FKN0001