Bundesminister Rupprechter begrüßt Vorstoß zu Plastiksackerln

EU-Parlament bereitet den Weg für eine drastische Verringerung vor

Wien (OTS) - Bundesminister Rupprechter zeigt sich über die heutige Entschließung des EU-Parlaments erfreut: "Das ist der Weg in die richtige Richtung. Auch wenn Österreich mit einem durchschnittlichen Verbrauch von rd. 50 Plastiksackerln pro EinwohnerIn und Jahr im Vergleich zu anderen Mitgliedsstaaten einen sehr niedrigen Wert aufweist, ist ein Umdenken in Europa notwendig. Jetzt gilt es gemeinsam mit Handel und Konsumenten nachhaltige Lösungen zu finden."

Die österreichische Abfallbewirtschaftung weist in Europa einen vorbildlichen Charakter auf. Dennoch gilt es auf gesamteuropäischer Ebene gemeinsame Anstrengungen zur Reduzierung von Umweltbeeinträchtigungen zu unternehmen, die durch den Gebrauch von Kunststofftragetaschen entstehen. Es gilt insbesondere den durch Littering verursachten Eintrag in Binnengewässer und Meere zurückzudrängen.

Die europäische und nationale Abfallhierarchie stellt zudem die Abfallvermeidung an die oberste Stelle. Übergeordnetes Ziel ist die generelle Reduzierung des Einsatzes fossiler Rohstoffe, auch im Verpackungsbereich.

Ausgehend von der noch abzuwartenden Endfassung einer novellierten Verpackungsrichtlinie beabsichtigt das BMLFUW die Einberufung eines Runden Tisches aller Betroffenen. Im Zuge dessen ist die Ausarbeitung geeigneter Maßnahmen in Österreich geplant, wobei auch nationale Vorleistungen anerkannt werden sollen. Grundsätzlich sollen alle Arten von Kunststofftragetaschen einer Regelung unterliegen, die zu einer weiteren Reduzierung des Gesamtverbrauches führen.

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